Eschweiler: Visite in der „märkischen Streusandbüchse“ und der Weltstadt Berlin

Eschweiler: Visite in der „märkischen Streusandbüchse“ und der Weltstadt Berlin

Zu einer Wander- und Kulturreise war der Eifelverein Eschweiler unter der Leitung von Josi Walden, mit 36 Personen unterwegs.

Die erste Unternehmung war eine Wanderung rund um Klausdorf. Die Wanderung in der „märkischen Streusandbüchse“ (vorwiegend Sandboden) war ein besonderes aber auch ein etwas beschwerliches Erlebnis.

Danach machte man sich auf auf den Weg nach Berlin. Bei einer Rundfahrt lernte man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennen und erfuhr manches über die Geschichte und die Verwandlung nach der Wiedervereinigung.

Am nächsten Tag war der Spreewald das Ziel. Eine zweistündige Fahrt durch die Kanäle brachte die Natur, die Ruhe und die Lebensweise der Menschen im Spreewald näher. In einem privat geführten Gasthaus kehrten wir ein. Das Schmalzbrot, die Spreewaldgurke und das Leinöl durften nicht fehlen.

Einen Tag später wanderte man am Moke-Notte-Kanal entlang. Schautafeln des Naturlehrpfades brachten die Flora und Faune der Gegend näher.

Danach stand Potsdam auf dem Programm. Das Schloss Sanssouci, der Park und das Grab von Friedrich des Großen. Sanssouci ist ein Mythos. Bei einer Rundfahrt durch den West-und Ostteil der Stadt erfuhren man sehr viel über die Geschichte dieser Stadt, die gute und schlechte Zeiten erlebt hat.

Einen Besuch wert war auch die einzigartige „Scheunenwindmühle“ von Saalow. Diese Windmühle gibt es nur einmal in Deutschland. Sie wurde von Johann Traugott Leberecht Schubert im Jahre 1864 erbaut. t.

Die Windmühle hat keine auf dem Dach angebrachten Windräder, sondern Lamellenräder an zwei Seiten des Hauses.Das sieht aus wie eine umgekippte Weihnachtspyramide. Der Wind bläst durch das Haus und treibt die Räder an.

Weiter ging es nach Teupitz um eine Dre-Seen-Schifffahrt zu unternehmen. Danach noch ein Abstecher zum Museumsdorf Glashütte. Das Museum setzt sich mit der Sozial- und Technikgeschichte des alten Glasmacher-Ortes auseinander. Heute leben dort noch 50 Personen die zum Teil kleine handwerkliche Geschäfte führen.

Mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen ging es nach acht Tagen dann wieder zurück nach Hause.