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Eschweiler: Viele krempeln für Ost die Ärmel hoch

Eschweiler : Viele krempeln für Ost die Ärmel hoch

„Os Eischwiele-Ost es et” - getreu diesem Motto startet das Bundesprogramm „LOS - Lokales Kapital für soziale Zwecke” jetzt endgültig durch. .

Nachdem zwei Projekte bereits seit einigen Wochen laufen, wurden nun im Rahmen einer Auftaktveranstaltung acht weitere vorgestellt

Ziel des „LOS”-Programms ist es, durch geeignete Maßnahmen und Projekte die soziale und berufliche Integration der Menschen im Stadtteil Ost zu verbessern. Für die zehn Mikroprojekte stehen bis Ende Juni 80.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds zur Verfügung. Auch in den Jahren 2005 und 2006 wird jeweils die gleiche Summe in den Stadtteil fließen.

Bertram wirbt für Einsatz

„Dass sehr viele Vertreter aus der Politik anwesend sind, ist für mich ein positives Zeichen, dass erkannt wurde, wie wichtig dieses Projekt ist”, blickte Peter Brendel vom Esch-O Stadtteilbetrieb während der Begrüßung zufrieden in die Runde. Auch Bürgermeister Rudi Bertram zeigte sich von der Arbeit der Verantwortlichen sehr angetan. „Vielleicht gelingt es den Vertretern der Verwaltung, zusätzliche Zuschüsse aus dem Städtebaufonds des Landes zu aquirieren. Auf jeden Fall lohnt es sich, sich für Eschweiler-Ost einzusetzen”, machte er allen Beteiligten Hoffnung.

Ingrid Bernhardt-Drenker vom Projekt-Netzwerk stellte anschließend die einzelnen Mikroprojekte vor. Gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft Aachen soll eine Blockhütte von Jugendlichen geplant und gebaut werden, der Esch-O Stadtteilbetrieb bietet ein Konflikttraining, zwei Deutschkurse für Migranten, ein lokales Netzwerk sowie ein Projekt „Voneinander lernen, Wissenstransfer zwischen den Generationen” an. Ein weiteres Konflikttraining für Jugendliche wird von der „Sprungbrett gGmbH” betreut.

Coaching für den Job

Die Pfarre Herz Jesu richtet schließlich die Schüler-Job-Börse aus. Bereits seit einigen Wochen läuft das Job-Coaching-Projekt „Stärken erkennen - Chancen nutzen” für Aussiedler und Jugendliche des Caritasverbands, sowie das Projekt „Mädchen in Berufsorientierung” der Perspektive. „Wir hoffen, durch dieses Programm auch weitere Jugendliche zu ermutigen, sich vor dem Übergang von der Schule in die Berufsausbildung in einem oder mehreren Mikroprojekten für das Berufsleben zu qualifizieren”, erklärte Ingrid Bernhardt-Drenker abschließend.