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Müllsammelaktion: Umweltschützer machen am Blausteinsee sauber

Müllsammelaktion : Umweltschützer machen am Blausteinsee sauber

Verpackungsmüll, viele Dosen, Plastik- und Glasflaschen, Reste von illegalen Zeltplätzen, verrostete Metallteile, Styropor, Luftballons, Bojen, eine Ölfackel sowie ein Hundegeschirr. So die Ausbeute der 20 fleißigen Umweltschützer, die sich zur 13. Müllsammelaktion am Blausteinsee trafen.

Die Gruppe, die sich aus Mitgliedern des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu), des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund), der Landesgemeinschaft Naturschutz, des Angelsportvereins sowie Vertretern des Umweltamtes, der Landschaftswacht der Städteregion und einigen privaten Helfern zusammensetzt, erhielt dabei Unterstützung einer zwölfköpfigen Truppe des Technischen Hilfswerks (THW) aus Jülich, die die Aktion gleichzeitig für eine Bootsübung nutzte.

In rund vier Stunden sammelten die fleißigen Naturschützer am Samstag bei trockenem Wetter allerlei Unrat in dem Naturschutzgebiet. Dieses darf normalerweise gar nicht erst betreten werden, umso erstaunlicher war, dass sich dort sogar Reste eines illegalen Zeltplatzes in Form von Seilen und Metallheringen fanden, wie Udo Thorwesten vom Umweltamt der Städteregion Aachen berichtete. „Der Müll hat sich im Vergleich zu den Vorjahren erheblich verringert“, freute sich Thorwesten einerseits, trotzdem fanden die engagierten Umweltschützer immer noch zu viel Müll, der eigentlich vermeidbar gewesen wäre.

So fielen den Helfern in diesem Jahr auch wieder unzählige Luftballons inklusive dazugehöriger Plastikschnüre auf, die sich überall auf dem Areal fanden. Diese sind besonders für Tiere gefährlich, die sich darin schnell verfangen und im schlimmsten Falle daran ersticken können. Auch Müll, der sich in Form von Treibgut am Ufer bewegt, stellt eine Gefahr für die Tierwelt dar. So können Nistplätze von Vögeln schnell von Objekten beschädigt oder zerstört werden, mit schlimmen Folgen für die Tiere und ihren Nachwuchs.

(tim)