Eschweiler: Tisch statt Pferd: „Ein ganz neues Sprunggefühl”

Eschweiler: Tisch statt Pferd: „Ein ganz neues Sprunggefühl”

Sportlicher Erfolg hat auch mit Geld zu tun. „Unsere Mädchen konnten keine Wettbewerbe mehr springen, weil dort inzwischen der Sprungtisch vorgeschrieben ist”, berichtet ETV-Vorsitzende Ute Jerzynski. Jetzt gibt es einen solchen Tisch - den ersten und bislang einzigen in Eschweiler. 3000 Euro hat er gekostet.

Die Anschaffung war nur möglich, weil zwei Vereine sich zusammengetan haben: der Eschweiler Turnverein (ETV) und der Verein „ESG Turnen”.

Das klassische Sprungpferd hat im Geräteturnen ausgedient, jedenfalls bei Überschlagsprüngen. Dafür gibt es seit mehreren Jahren ein Gerät mit dem Namen Turnbock-Sprungtisch. Das Gerät macht Sprünge nicht nur sicherer - die Übungen sehen auch eleganter aus.

Aber 3000 Euro hat kein Turnverein einfach mal so in der Kasse. Die gemeinsame Finanzierung und auch gemeinsame Nutzung durch ESG und ETV war die Lösung. Außerdem kamen Zuschüsse von der Stadt Eschweiler und vom Kreis Aachen, und Geschäftsführer Frühauf holte auch noch Sparkasse und RWE als Sponsoren ins Boot.

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