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Eschweiler: Tennis-Zukunft in Eschweiler unsicher

Eschweiler : Tennis-Zukunft in Eschweiler unsicher

Nachdem am vergangenen Wochenende die 26. Stadtmeisterschaften auf dem Sportgelände des TC Blau-Gelb Eschweiler begonnen haben, befinden sich die Organisatoren nun im täglichen Stress.

Die 118 Teilnehmer treffen in insgesamt 17 Spielklassen aufeinander, was natürlich logistisch abzusichern gilt.

Wenn der Besucher das Tennisgelände an der Inde betritt, hört er schon von Weitem das typische Plop der Ballwechsel und sieht das Logo des Hauptsponsors, der Sparkasse Aachen, leuchten. Bis in die Abendstunden hinein werden frische Ergebnisse im Clubheim notiert.

Weniger Teilnehmer

Bernd Mombartz (TC Blau-Gelb) ist mit dem „Aufgalopp” sowohl sportlich als auch bezüglich der Rahmenbedingungen zufrieden. „Die sportlichen Highlights werden sich natürlich erst bei den Vorschlussrunden und Endspielen ergeben.” Bei näherem Hinsehen fällt aber auf, dass in diesem Jahr die Teilnehmerzahlen gegenüber früheren Veranstaltungen merklich geringer ausfallen.

Hierfür hat der Organisator durchaus plausible Erklärungen parat, obwohl auch er sich mehr Spielpaarungen gewünscht hätte. Mombartz weiterhin: „Die beiden anderen Vereine (ESG und RW Dürwiß) tragen zusätzlich noch interne Clubmeisterschaften aus, was bei einer Meldung zur Stadtmeisterschaft natürlich eine große Gesamtbelastung für die Aktiven darstellt.”

Kritische Beurteilung

Sein Vorsitzender Matthias Mevissen reagiert bei der Beurteilung da schon kritischer, denn er hebt ab auf eine vor Jahren unter den Vorsitzenden getroffenen Absprache, bei Teilnehmerzahlen unter 150 auf eine Durchführung zu verzichten. „Es wäre schon sehr schade, wenn es in zwei Jahren beim Jubiläumsjahr der ESG-Tennisabteilung keine Stadtmeisterschaft mehr gäbe, weil die schwindende Teilnehmerzahl den organisatorischen Aufwand nicht mehr rechtfertigt.”

Bis dahin fließt aber (gleich neben den Blau-Gelb-Plätzen) noch recht viel Wasser die Inde hinunter - und die vielen Mitglieder in den Tennisvereinen werden bis dahin von ihren jeweiligen Sportwarten bestimmt noch „wach gerüttelt.”