Eschweiler: Tag der „Ewigen Anbetung“ am Mittwoch

Eschweiler: Tag der „Ewigen Anbetung“ am Mittwoch

In vielen Gemeinden des Bistums gab es den Tag der „Ewigen Anbetung“. Im Volksmund wurde er auch „Ewiges Gebet“ genannt. Die Idee war, dass an jedem Tag des Jahres in einer Kirche oder Kapelle des Bistums das Allerheiligste 24 Stunden zur Anbetung ausgesetzt ist.

Am 1. Januar eröffnet der Dom diese Tage des „Ewigen Gebetes“ und schließt den Reigen am 31. Dezember wieder. Nach der Liturgiereform schlief dieser Brauch jedoch in vielen Gemeinden ein.

In der Anbetung klingt nach, was in der Eucharistie geschieht, was sie bewirkt. Es geht um unsere Beziehung zu Jesus Christus. Wenn dieses Geheimnis, die Eucharistie, unser Leben prägen soll, ist es notwendig und hilfreich, auch außerhalb der Eucharistiefeier das eucharistische Geheimnis zu betrachten und durch solche Tage der Anbetung zu verehren.

In der Innenstadt hat die Gemeinde St. Michael diesen Brauch aufrecht erhalten und mit vielen Gruppen diesen Tag gestaltet. Dieser Brauch soll nach der Profanierung und Schließung von St. Michael aufrechterhalten werden. Daher lädt die Gemeinde für Mittwoch, 18. November, zum Tag des ewigen Gebetes in die Pfarrkirche Röhe ein.

Der Tag beginnt um 16 Uhr mit der ersten Betstunde, die von den Seniorenkreisen der Pfarre mitgestaltet wird. Um 17 Uhr gestalten die Heimbachbruderschaften eine Gebetsstunde und um 18 Uhr die Kevelaer Bruderschaft. Um 19 Uhr beginnt die die Hl. Messe, bevor um 20 Uhr der GdG-Rat eine Stunde gestaltet.

Beendet wird das ewige Gebet mit dem Nachtgebet der Kirche, der Komplet um 21 Uhr, die musikalisch vom Frauenchor Röhe unterstützt wird.

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