Eschweiler: „Süßwaren-Paradies” folgt auf Schiffsschaukel

Eschweiler: „Süßwaren-Paradies” folgt auf Schiffsschaukel

Die Schiffsschaukel hat lange ausgedient. Das weiß keiner besser als Hubert Gehlen. Der Schausteller (gebürtig aus Hastenrath) hat, seitdem er denken kann, noch keine Kirmes in der Indestadt ausgelassen. Vor gut 20 Jahren hat er sich von der guten alten Schiffsschaukel getrennt. Etwas Neues musste her. Und zwar ein „Süßwaren-Paradies”.

Und das bewährt sich seit über 20 Jahren. „Gebrannte Mandeln, Zuckerwatte, Lebkuchenherzen und natürlich der so genannte Pommes damour (Paradiesapfel) dürfen auf keiner Kirmes fehlen”, sagt der 56-Jährige, der mit Ehefrau Marion und den Söhnen Alexander und Thorsten von Volksfest zu Volksfest reist. Die Spezialität des Hauses ist übrigens frisches knackiges Obst, das vor Ort in edle Schokolade gehüllt wird.

„Von Ostern bis Weihnachten ziehen wir durch die Region und verkaufen unsere Leckereien. Und wenn es nach Eschweiler zum Drieschplatz geht, dann freue ich mich besonders, weil ich hier viele Bekannte und Freunde sehe”, schwärmt Hubert Gehlen. Viel Zeit zum Plaudern hat er allerdings am Samstagnachmittag nicht. Auf der indestädtischen Kirmes brummt es richtig. Und zwar wie schon lange nicht mehr.

Brandneu ist das „Flash”-Karussell des Herforder Schaustellers Thomas Weber, das erst vor wenigen Monaten auf dem Bremer Freimarkt seine Deutschlandpremiere feierte. Frei schwingende Gondeln am Drehkreuz eines langen Arms ermöglichen atemberaubende Salti in über 20 Metern Höhe. Flammneu ist auch „Willy der Wurm”, ein langer Zug, in dem die meist jungen Besucher eine abwechslungsreiche Achterbahnfahrt über Berge und Täler unternehmen. Die Riesenrutsche steht besonders bei den kleinen Besuchern hoch im Kurs. Und natürlich fehlen auch traditionelle Fahrgeschäfte wie Autoscooter, Raupenbahn und Karussells nicht. Schießbuden, Losstände und Entenangeln&Co. komplettieren das Angebot.

Abwechslungsreich ist auch das kulinarische Angebot der Indekirmes. Leckereien sind hier zuhauf zu finden, wie beispielsweise am Stand von Hubert und Marion Gehlen. Verführerisch süße Düfte ziehen die Menschen eben magisch an.

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