Eschweiler: Sucht: Offene Kommunikation ist wichtig, aber schwer

Eschweiler: Sucht: Offene Kommunikation ist wichtig, aber schwer

In den Räumen der Suchtberatung Eschweiler nahmen nun zehn Auszubildende der Stadt Eschweiler unter der Seminarleitung von Gabi Fischer von der Fachstelle für Suchtvorbeugung in der Städteregion Aachen am Seminar „Sucht am Arbeitsplatz“ teil.

„Die Stadt Eschweiler hat das Thema „Sucht am Arbeitsplatz“ seit einigen Jahren auf ihrer Agenda“, so Marion Braun von der Personalabteilung der Stadt. „Im Rahmen der Prävention ist es daher wichtig, das Thema offen zu kommunizieren. Neben einer Dienstvereinbarung „Sucht“, in der die Vorgehensweisen und der Umgang mit suchtgefährdeten- und eventuell erkrankten Mitarbeitern bei der Stadt Eschweiler geregelt ist, werden regelmäßig Fortbildungen für alle Auszubildenden und Führungskräfte durchgeführt.“

Im Workshop, an dem die Azubis teilnahmen, ging es dann vor allem um die Frage der Suchtentstehung und der Suchtvorbeugung. „Nur wenn ich auch das Phänomen Sucht verstehe und weiß, wie es entsteht, kann ich mich auch davor schützen“, sagte Gabi Fischer von der Fachstelle der Diakonie.

Weitere Fortbildung im Herbst

Noch in diesem Herbst wird eine weitere Fortbildung für Führungskräfte der Stadt Eschweiler auf dem Programm stehen. Worum es dann geht? In dieser liegt der Fokus auf dem frühzeitigen Erkennen sowie auf dem Umgang mit suchtgefährdeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Ein weiteres wichtiges Thema in diesem Seminar wird außerdem das Erlernen von Mitarbeitergesprächen sein.

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