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Eschweiler: Stadtetat landet spät bei der Aufsichtsbehörde

Eschweiler : Stadtetat landet spät bei der Aufsichtsbehörde

Seit Donnerstag liegt er dem Kreis Aachen zur Einsicht vor: der städtische Haushalt für das laufende Jahr. Stadtkämmerer Manfred Knollmann ist zuversichtlich, dass die Stadt das Haushaltssicherungskonzept damit verlassen kann.

Dass die Vorlage bei der Kommunalaufsicht so lange gedauert hat, begründet Knollmann mit dem großen Aufwand, die Änderungen in das Zahlenwerk nach der Ratssitzung im März einzuarbeiten.

Diese späte Eingabe rief die UWG auf den Plan: „Wir stellen damit fest, dass die Verabschiedung des Haushaltes im März eine reine Schauveranstaltung war und der Haushalt erst vorlagefähig wird, wenn umfangreiche Unterlagen nachgereicht werden”, schreibt der Fraktionsvorsitzende Erich Spies. Nach Einschätzung der „Unabhängigen” ist erst im Herbst mit einem Votum der Kommunalaufsicht zu rechnen. „Trotz der Umstellung auf das neue kommunale Finanzmanagement halten wir eine solche Vorgehensweise für verantwortungslos”, so Spies weiter.

Stadtkämmerer Manfred Knollmann wies die Vorwürfe der UWG zurück und bezeichnete sie als „haltlose Mutmaßungen”. In der nächsten Woche soll dennoch ein Gespräch zwischen Knollmann und Spies stattfinden, bei der über den Etat gesprochen wird.