Eschweiler: Stadtbücherei: Nachmittag rund um den kleinen Raben Socke

Eschweiler: Stadtbücherei: Nachmittag rund um den kleinen Raben Socke

Die kleine Rabe Socke ist wohl für die meisten Kinder ein Begriff. Der Rabe ist im Zusammenleben mit seinen Freunden forsch und egoistisch und wird in seinen Büchern immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und erneut in seinen Freundeskreis integriert. Bei der „rabenstarken Kleiner-Rabe-Socke-Party“ in der Stadtbücherei Eschweiler ging es jetzt um eines dieser Bücher.

„Alles erlaubt? Oder immer brav sein — das schafft keiner“, so lautete der Titel des Buches, welches den Kindern in der Stadtbücherei vorgestellt wurde. Hier lernt der Rabe, wie er brav und nett zu anderen ist, so dass er seine Geburtstagsparty feiern darf und auch Geschenke bekommt. Diese Geburtstagsparty feierten auch die kleinen Besucher in der Bibliothek zu Ehren des Raben. Sie spielten Spiele, tobten sich aus und bekamen dazu noch eine Lektion erteilt.

Die Bücher des Raben sollen die Kinder belehren und zeigen, was sie tun dürfen und was nicht erlaubt ist. Dies wird auf eine witzige und freche Art und Weise verpackt.

Am Nachmittag begann alles mit dem Bilderbuchkino. Die Kinder bekamen das Buch: „Alles erlaubt?“ vorgelesen und durften die Geschichte noch einmal Revue passieren lassen. Die meisten kannten das Buch schon und wussten was in der Geschichte passiert. Dennoch guckten die Vier- bis Siebenjährigen es sich zusammen mit den Bibliotheksmitarbeiterinnen Yvonne Huwer und Danja Moritz noch einmal an. Die Bücherei hatte eine Präsentation für die Kinder vorbereitet, bei der sie auf einer Leinwand die Bilder des Buches sehen konnten und anhand dieser die Handlung sich vor Augen führen konnten.

Nachdem die Geschichte vorgelesen war, begannen die Spiele der Geburtstagsparty. Als erstes stand der Luftballonslalom auf dem Programm. Alle Kinder stellten sich in einer Reihe auf, bekamen einen Luftballon mit Süßigkeiten gefüllt und durften diesen erst platzen lassen, wenn sie ihn zum Ziel gebracht hatten. Das war gar nicht so einfach, durfte der Ballon doch nicht mit den Händen berühret werden oder gar zu Boden fallen.

Das Quatschwörterspiel

„Ameisenscheiße“, „Hasenkacke“, „Hühnerpipi“ — diese Wörter riefen die Kinder beim anschließenden Quatschwörterspiel, das nach dem Luftballonslalom stattfand, in den Raum und konnten sich vor Lachen kaum halten. Doch das dritte Spiel gefiel dem einen oder anderen wohl am besten. Hier ging es darum mit einem Würfel eine „Sechs“ zu bekommen. Wer das schaffte, musste sich ganz schnell den Rabenschal, die Mütze und Handschuhe anziehen, Messer und Gabel in die Hand nehmen und die Schokolade damit schneiden.

Wenn keine Sechs mehr gewürfelt wurde, hatte das Kind, das gerade Schokolade schneiden und essen durfte, Glück, doch sobald die nächste Sechs gewürfelt wurde, musste sofort alles ausgezogen und gewechselt werden. Die Sechs wurde jedoch nicht allzu oft gewürfelt, so dass einige Kinder sich die Schokolade schmecken lassen konnten.

Die letzte Runde bestand aus einem Fragespiel. Die Fragen hatten natürlich mit dem Buch zu tun. Hierbei konnten die Kinder beweisen, wie gut sie am Anfang zugehört hatten. Das Highlight des Nachmittags war aber wohl der Ringelkuchen, den alle Kinder am Ende genüsslich verspeisen durften.

Die Party fand im Rahmen der Teilnahme der Eschweiler Bücherei am Netzwerk Bibliothek statt. Netzwerk Bibliothek ist eine Kampagne, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird und somit eine Plattform bietet, in der sich die Bibliotheken bundesweit untereinander über aktuelle Entwicklungen, sowie Trends austauschen können. Das Ziel von Netzwerk Bibliothek ist es, die Angebote, vor allem digitale, der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

(jw)