Eschweiler: Squash: Cadillac schlägt sich in Hamburg hervorragend

Eschweiler : Squash: Cadillac schlägt sich in Hamburg hervorragend

Am vergangen Wochenende war das Squash-Team Cadillac Eschweiler beim Tabellenletzten aus Hamburg zu Gast. Das „Sportwerk Hamburg“ ist deutschlandweit die einzige Anlage, die über einen Vier-Wand-Show-Glascourt verfügt und ebenfalls Schauplatz der deutschen Einzelmeisterschaft.

Aufgrund der niederländischen und spanischen Einzelmeisterschaften, die am selbigen Wochenende stattfanden, konnte die Mannschaft weder auf Spitzenspieler Schweertman, noch auf Neueinkauf Cornes zugreifen. Der zweite Niederländer im Bunde, Thijs van der Pluijm, war ebenfalls verhindert. Somit ging es ersatzgeschwächt zum doch so wichtigen Spiel in die Hansestadt. Es galt immerhin, den Tabellenkeller auf Distanz zu halten.

Aus der Not heraus, reiste der 52-jährige Udo Klinkenberg mit und gab sein Bundesliga-Debüt an Position vier. Nach aufopferungsvoller Leistung blieb er letzten Endes jedoch chancenlos und verlor mit 0:3 Sätzen gegen den erfahrenen Christian Wucherer.

Auch Christoph Bluhm musste sich dem Hamburger Jugendspieler Julius Benthin zum zweiten Mal in der laufenden Saison geschlagen geben — Sportwerk führte somit zwischenzeitlich mit 2:0.

Joeri Hapers verkürzte gegen den Spielertrainer und Anlagenleiter des Sportwerks, Bart Wijnhoven, schnell mit 3:0, womit es nun am Wahl-Paderborner Julian Kischel lag, wenigstens ein Unentschieden zu erkämpfen, was er in beeindruckender Manier tat.

Er siegte über das zweite Jugend-Talent in Reihen der Hamburger, Julius Winkler, letztendlich hoch genug, so dass ein gewonnenes Unentschieden (mit lediglich +3 Punkten) zu Gunsten von Eschweiler verbucht werden konnte. Angesichts der Aufstellung an diesem Tag ein Riesenerfolg.

Chancenlos gegen Paderborn

Am Sonntag empfing Cadillac Eschweiler den mehrfachen Europapokalsieger und amtierenden deutschen Meister aus Paderborn. Der reiste zwar ohne seinen Spitzenspieler Simon Rösner (WRL 6) an, da dieser zeitgleich ein Finale der PSA-World-Tour in Schweden bestritt, war aber dennoch mehr als eine Nummer zu stark für die ersatzgeschwächten Cadillacer.

An diesem Tag spielte ein weiterer „Ü50“-Spieler aus den Vereinsreihen an Position vier: Michael Heerde. Dieser gab ebenfalls sein Debüt in der Bundesliga und sah sich direkt der Nummer zehn der deutschen Rangliste, Tobias Weggen, gegenüber. Dieser lies Heerde nicht den Hauch einer Chance und siegte deutlich.

Auch Christoph Bluhm hatte es an Position drei mit einer unüberwindbaren Hürde in Form von Lennard Osthoff zu tun. Osthoff war jahrelang unter den Top-Zehn in Deutschland zu finden und siegte trotz einer klasse Leistung von Bluhm ebenfalls mit 3:0.

An Position eins wurde es für Joeri Hapers nicht einfacherer: Er bekam es mit der deutschen Nummer Zwei, Raphael Kandra, zu tun. Nebenbei erwähnt, wird dieser aktuell auf Platz 42 der Weltrangliste geführt. Hapers gab alles, verlor aber ebenfalls deutlich 0:3.

Einzig und alleine Julian Kischel konnte seinem Trainingspartner Lucas Wirths (deutsche RL 9 — beide leben in Paderborn) einen Satz abnehmen und somit für kurze Freude sorgen.

Schlussendlich stand aber ein klarer 4:0 Sieg für Paderborn zu Buche.

Weiter geht es für das Team Cadillac am 24. Februar mit einem Heimspiel gegen Harsefeld-Stade. Beginn ist 14 Uhr.