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Eschweiler: Sportplatz: Keine Gesundheitsgefahr

Eschweiler : Sportplatz: Keine Gesundheitsgefahr

Die Bergrather Falken können aufatmen: Die Gutachter kommen zu dem Ergebnis, dass auf dem Sportplatz am Maarfeld eine „akute Gefährdung der menschlichen Gesundheit nicht abzuleiten ist”.

Auch der Stadtverwaltung liegen inzwischen die Zahlen vor, mit denen sich auch das Gesundheitsamt des Kreises Aachen beschäftigt. Der komplette Schriftsatz wird in einigen Tagen erwartet.

Jedoch bestätigt sich in dem Gutachten auch, dass die Werte höher liegen, als ursprünglich vermutet. Die Experten schlagen deswegen vor, das Tennenmaterial „mittelfristig im Zuge der Instandhaltung auszutauschen”. Die Stadt will sofort reagieren und in Absprache mit den Politikern weitere Untersuchungen für die anderen Aschenplätze in Auftrag geben. Im nächsten Planungs- und Umweltausschuss soll dies Thema sein.

Erst im Januar bekannt

Auf eine mögliche Belastung der Sportplätze hatte im Januar Hubert Feucht hingewiesen. Er hatte ein Gutachten in Auftrag gegeben, das erhöhte Werte bei Schwermetallen feststellte. Zwar lagen die Zahlen schon im September vor, jedoch wurden sie erst im Januar bekannt.

Im Zuge dessen entbrannte ein Parteienstreit zwischen der UWG auf der einen und der Großen Koalition auf der anderen Seite. So warfen die „Unabhängigen” der Verwaltung vor, dass die Belastung seit Jahren bekannt sei. Die Stadtväter verwiesen darauf, dass nur Material für die Plätze verwandt werde, dessen Unbedenklichkeit nachgewiesen sei.