Eschweiler: „Schulterschmerzen — was tun?“: Experten stehen Rede und Antwort

Eschweiler: „Schulterschmerzen — was tun?“: Experten stehen Rede und Antwort

Das Medizinforum unserer Zeitung beschäftigt sich am Dienstag, 4. Oktober, mit dem Thema „Schulterschmerzen — was tun?“ Beginn ist um 19 Uhr im Talbahnhof. Wie immer ist der Eintritt frei.

Wenn der Arzt das Schultergelenk sorgfältig untersucht und sich im Bedarfsfall über weitere geeignete Diagnosetechniken ein Bild von den Beschwerden gemacht hat, ist es an der Zeit, möglichst erfolgversprechende Behandlungsverfahren aus einer Fülle von Möglichkeiten auszuwählen.

Stehen am morgigen Dienstag als Experten zum Thema „Schulterschmerzen — was tun?“ im Kulturzentrum Rede und Antwort: (von links) Kai Reuber, Dr. Oliver Heiber, Norbert Schallenberg, Klaus Geller und Dr. Ture Wahner. Moderiert wird das Medizinforum von Dr. Eberhardt Schneider (rechts). Foto: Irmgard Röhseler/Foto Strauch (1)

Je nach Erkrankung oder Verletzung der Schulter wird operativ oder nicht-operativ (konservativ) vorgegangen, wobei meistens versucht wird, zunächst nicht-operativ zu behandeln. Hierzu kommen Medikamente gegen Schmerz und Entzündung ebenso zum Einsatz, wie krankengymnastische (physiotherapeutische) oder physikalische Therapietechniken wie Massagen, Kälte oder Wärme, Ultraschall oder elektrische therapeutische Ströme.

Stehen am morgigen Dienstag als Experten zum Thema „Schulterschmerzen — was tun?“ im Kulturzentrum Rede und Antwort: (von links) Kai Reuber, Dr. Oliver Heiber, Norbert Schallenberg, Klaus Geller und Dr. Ture Wahner. Moderiert wird das Medizinforum von Dr. Eberhardt Schneider (rechts). Foto: Irmgard Röhseler/Foto Strauch (1)

Sollten hiermit keine ausreichend guten Ergebnisse zu erreichen sein, können andere Methoden wie Injektionen, Stoßwelle oder auch die Akupunktur weiterhelfen. Nicht immer gelingt es aber, mit diesen konservativen Behandlungen die Schulterprobleme zufriedenstellend zu lösen.

Stehen am morgigen Dienstag als Experten zum Thema „Schulterschmerzen — was tun?“ im Kulturzentrum Rede und Antwort: (von links) Kai Reuber, Dr. Oliver Heiber, Norbert Schallenberg, Klaus Geller und Dr. Ture Wahner. Moderiert wird das Medizinforum von Dr. Eberhardt Schneider (rechts). Foto: Irmgard Röhseler/Foto Strauch (1)

Dann ist es an der Zeit, über operative Maßnahmen nachzudenken. Dazu steht ebenfalls eine Vielzahl von verschiedenen Methoden zur Verfügung. Ganz besondere Erwähnung verdienen dabei die Verfahren der sogenannten minimal invasiven Chirurgie („Schlüssellochchirurgie“), ist doch die Schulter nach dem Knie das am zweithäufigsten gespiegelte (arthroskopierte) Gelenk.

Stehen am morgigen Dienstag als Experten zum Thema „Schulterschmerzen — was tun?“ im Kulturzentrum Rede und Antwort: (von links) Kai Reuber, Dr. Oliver Heiber, Norbert Schallenberg, Klaus Geller und Dr. Ture Wahner. Moderiert wird das Medizinforum von Dr. Eberhardt Schneider (rechts). Foto: Irmgard Röhseler/Foto Strauch (1)

Oft gelingt es hiermit, ohne größere Schnitte die beschädigten, verletzten oder verschlissenen Gewebe so zu versorgen, so dass entweder kein oder nur ein kurzer stationärer Aufenthalt nötig wird.

Stehen am morgigen Dienstag als Experten zum Thema „Schulterschmerzen — was tun?“ im Kulturzentrum Rede und Antwort: (von links) Kai Reuber, Dr. Oliver Heiber, Norbert Schallenberg, Klaus Geller und Dr. Ture Wahner. Moderiert wird das Medizinforum von Dr. Eberhardt Schneider (rechts). Foto: Irmgard Röhseler/Foto Strauch (1)

Es gibt aber immer noch eine ganze Reihe von Krankheitsbildern der Schulter, die nur mit größerer Schnittführung, also „offen“ operativ, versorgt werden können. Dazu zählen neben den knöchernen Verletzungen die großen Defekte der schulterumspannenden Weichteile wie Muskeln, Sehnen und Gelenkkapsel sowie weit fortgeschrittene Verschleiß- oder rheumatische Entzündungsprozesse.

Hierbei muss sich der Arzt einen guten Überblick verschaffen, um entweder die erkrankten Gewebe zu behandeln oder sogar im Bedarfsfall durch künstliche Anteile (Schulterprothese) zu ersetzen.

Bis zu 50.000 dieser „Kunstgelenke“ werden in Deutschland jährlich eingesetzt. Dies ist kein „ganz kleiner“, aber oft erfolgreicher Eingriff. Auch der Patient ist gefordert: ohne Fleiß keinen Preis! Ob konservativ oder operativ — in jedem Fall ist eine gezielte Nachbehandlung (Rehabilitation) notwendig, um aus einer reparierten Schulter wieder ein funktionstüchtiges Gelenk zu machen.

Unter der Moderation von Dr. Eberhardt Schneider werden der niedergelassene Orthopäde Klaus Geller, die Kliniker Dr. Oliver Heiber, Dr. Ture Wahner und Kai Reuber sowie der Rehabilitionsarzt Norbert Schallenberg aus dem Euregio-Reha-Zentrum Eschweiler zum Thema „Schulterschmerzen … was tun?“ umfassend informieren und für alle Fragen zur Verfügung stehen.

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