Frühlingskonzert der Bischöflichen Liebfrauenschule: Schüler begeistern ihr Publikum mit ausgefeiltem Programm

Frühlingskonzert der Bischöflichen Liebfrauenschule : Schüler begeistern ihr Publikum mit ausgefeiltem Programm

Frühling: Zeit des Erwachens, des zunehmenden Lichts, des Blühens. Ebenso abwechslungsreich und voller Überraschungen wie der Blick auf eine Frühlingswiese gestalteten die Schüler der Bischöflichen Liebfrauenschule (BLS) das Frühlingskonzert in der Schulaula, die angesichts der zahlreichen Zuhörer quasi „aus allen Nähten platzte“, wie Moderatorin Ines Pieper-Janosa, zur Begrüßung erfreut feststellte.

Unmittelbar danach startete ein knapp zweistündiges Programm, das für wohl jeden Musikliebhaber etwas bereithielt. Die Bandbreiten reichten von Rock bis Klassik, von Gesangssoli zu vielstimmigen Chören, von Klavier, Geige und Querflöte über Gitarre und Schlagzeug bis zur Ukulele, die ihre Premiere während eines Schulkonzerts an der BLS feierte.

Nicht zu vergessen die „Boomwhackers“, die zur Gruppe der „Schlagidiophone“ gehören. Mit diesen Kunststoffröhren in unterschiedlicher Länge schlugen sich die Schüler des Grundkurses Musik der Jahrgangsstufe Q2 gekonnt und taktvoll auf die Oberschenkel und erzeugten wohlklingende Melodien, die von den Zuhörern im Rahmen eines Quiz erkannt werden sollten.

Kein Problem für das fachkundige Publikum, aus dessen Reihen die richtigen Antworten „Darth Vader-Theme“ (Star Wars), „Mackie Messer“ und „Blowin in the wind“ nur so heraussprudelten.

Lange zuvor hatte der Sechser-Chor unter der Leitung von Christian Topp den Musikreigen mit „One of us“ (Joan Osborne) und „Sowieso“ (Mark Forster) eröffnet. Das Gitarrenensemble der Klassen fünf und sechs musste „Nur noch kurz die Welt retten“ und tat dies mühelos. Richtig krachen ließ es Tristan Schmitz mit seinem Schlagzeugsolo zu „Smooth Criminal“ von Michael Jackson.

Premiereninstrument: Carolin Malmendier spielt an der Ukulele. Foto: Andreas Röchter

Ausflug in die Filmwelt

Absolut auf ihre Kosten kamen ebenso die Freunde der Filmmusik: Justin Schimanowski (Klavier) und Nick Schäfer (Gitarre) entführten das Publikum mit „Comptine d`un autre ete“ von Yann Tiersen in „Die fabelhafte Welt der Amélie“, Luc Laurs setzte am Klavier zu „He’s a pirate“ aus „Fluch der Karibik“ die Segel, bevor die „Rockkids“ aus den Jahrgangsstufen sechs und sieben ihrem Namen alle Ehre machten, die imaginären Boxhandschuhe überstreiften und Rocky´s „Eye of the tiger“ anstimmten.

Alina Zirmer ließ das Publikum gleich mehrfach in den Genuss ihrer kraftvollen und mitreißenden Stimme kommen: Mit Gitarrist Luca Tebben präsentierte sie „The judge“ von „21 pilots“, als Teil der „LK Production and Performance“ schmetterte sie unterstützt von David Peters, Jonas Krahl und Luca Tebben den Anne-Marie-Hit „Ciao Adios“, bevor sie an der Seite von Ukulelistin Carolin Malmendier, Leonie Herzog und Luca Tebben Millionen „Fireflies“ in die Lüfte steigen ließ.

Romantisch ließen es Querflötistin Theresa Brückner und Noemi Bedrunka am Klavier mit „River flows in you“ von Yiruma angehen. Pianistin Larissa Klinger wandelte mit „Wolves“ auf den Spuren von Selena Gomez. Maurits Knapp geleitete das Publikum auf den schwarzen und weißen Tasten stilecht in die „Old fashioned bar“, während Lukas Servaty den Megahit „Hall of fame“ von „The skript“ ebenfalls am Klavier glänzend interpretierte.

In der Schlussphase des Konzerts sollte dann auch die Klassik zu ihrem Recht kommen: Begleitet von Michael Hoppe am Klavier ließ Violinistin Laura Thülen Fritz Kreislers „Liebesleid“ hören und erntete „Bravo“-Rufe. Der Oberstufenchor „Chorrect“ stimmte den würdigen Schlussakkord an: Die Songs „Pricetag“, „So soll es bleiben“ und „Summer dreaming“ ließen die Konzertgäste mit einem frühlingshaften Lächeln auf den Lippen den Heimweg antreten.

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