Eschweiler: Schönheiten auf vier Pfoten im Wettbewerb

Eschweiler: Schönheiten auf vier Pfoten im Wettbewerb

Bei einer Hundeausstellung hat der Besucher die Möglichkeit, viele Rassen kennenzulernen und mit den Züchtern und Besitzern der Tiere sprechen zu können. Diese Veranstaltungen sind eine beiebte Freizeitbeschäftigung von Hundebesitzern und -freunden, die stolz auf ihre Vierbeiner sind.

Zuchtschauen sind für Züchter gedacht, die ihre Hunde von einem sachkundigen Richter für eine spätere Zuchtverwendung beurteilen lassen wollen.

Im „Burghof” gab es nun eine Internationale Hundeschau, bei der 75 Hunde aus 25 Rassen den Richtern und auch dem zahlreich erschienenen Publikum vorgestellt wurden. Karl Niessen, Vorsitzender des Hundevereins Dreiländereck, begrüßte Teilnehmer und Publikum. Im Vorfeld war er mit viel Idealismus und Arbeit daran gegangen, die Schönheitsschau für Rassehunde zu organisieren.

Jeder vierbeinige Teilnehmer einer Ausstellung benötigte seine vollständigen Papiere mit Impfpass, Ahnentafel und Meldekarte. „Hunde, die an einer Ausstellung teilnehmen, sind selbstverständlich gut erzogen und an Lärm, Hektik, fremde Menschen und andere Hunde gewöhnt”, erklärte Karl Niessen.

Zum Präsentieren gehört ebenfalls, dass „Herrchen” oder „Frauchen” mit ihrem Vierbeiner richtiges Gehen und ruhiges, längeres Stehen beherrscht. Tips vom Fachmann können sehr hilfreich sein: Dazu zählen Fell-, Gebiss-, Zahn und Augenpflege, die „richtige Frisur”, die gute Form von Kopf und Beinen, der Gang und sogar die passende Farbe von Leine und Halsband.

Das wurde jetzt im „Burghof” durch den Präsidenten des Deutschen-Rassehunde-Zuchtverbandes, Helmut Sterzenbach, und seine Richter strengstens beurteilt. Ob dies nun der American Cocker war, der Cocker-Spaniel, der im „Burghof” am meisten vertreten war, oder der Collie, ein Labrador oder der Dalmatiner: Jede Rasse brachte ihre Vorzüge mit und machte den Richtern das Bewerten schwer.

Den Pokal von Bürgermeister Rudi Bertram gewann Martina Littfinki aus Bochum, die auch den Sylvia-Bauer-Gedächnis-Pokal mit nach Hause nahm.