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Eschweiler: Rudi Bertram „kann nerven”

Eschweiler : Rudi Bertram „kann nerven”

Grenzenloser Optimismus bei der SPD: Dass die derzeit nicht eben ein Stimmungshoch durchlaufende Bundes-SPD den Eschweiler SPD-Bürgermeisterkandidaten Stimmen kosten könnte, daran glaubt in Genossenkreisen niemand.

„Wir müssen reformieren. Das belastet uns alle. aber wenn wir das den Bürgern vernünftig klarmachen, wird aus dem Gegenwind ein Rückenwind für Rudi Bertram”, gibt sich Achim Großmann überzeugt.

Wie seine prominenten Mitstreiter hat der Staatssekretär im Verkehrsministerium bei Bertrams Nominierungsfeier - wen wunderts: - nur Lob für den Kandidaten: „Im Grunde genommen haben die Eschweiler bis jetzt jede Straße von mir bekommen, die sie haben wollten - und das liegt auch an Bertram: Sie glauben nicht, wie der nerven kann.”

MdL Hans Vorpeil bestätigt das. Und wirbt um Verständnis für die Mittelkürzungen des Landes, mit denen auch Eschweiler zu kämpfen hat: „Wenn wir jetzt nicht konsolidieren, sind wir in den nächsten Jahren nicht mehr politikfähig.” Großmann bescheinigt Bertram eine besondere Art der Politikfähigkeit: „Der Rudi nutzt alle Ermessensspielräume - auch solche, die es gar nicht gibt.”

Europaparlamentarier Martin Schulz hat ein außergewöhnliches Lob für Bertram bereit: „Eschweiler ist im letzten Jahr durch einen sehr unglückseligen Vorgang bundesweit bekannt geworden. eine der großartigsten Leistungen, die ich in den letzten Jahren von einem Politiker gesehen habe, ist wie Bertram die Stadt durch dieses Tal geführt hat.”