Eschweiler: Röthgener Straße/Langwahn: Bauzeit kürzer als erwartet

Eschweiler: Röthgener Straße/Langwahn: Bauzeit kürzer als erwartet

Was es bedeutet, wenn die Hauptverkehrsachse eines Stadtteils erneuert wird, weiß jeder, der sich in letzter Zeit auf der Röthgener Straße und dem oberen Langwahn bewegt hat. Eine Großbaustelle verursacht Behinderungen und der Ärger, so scheint es, ist programmiert.

Dieser hielt sich bei der öffentlichen Mitgliederversammlung der SPD West im „Burghof” wider Erwarten in Grenzen. Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Peter Kendziora begrüßte dazu den neuen Technischen Beigeordneten der Stadt, Hermann Gödde.

Erst einige Wochen im Amt, hatte er sich mit Röthgen nicht unbedingt ein leichtes Pflaster ausgesucht, denn die Bauarbeiten dort und Teile der Planung für den Stadtteil hatten in der jüngsten Vergangenheit für Verstimmungen bei den Anwohnern gesorgt.

Auf der Versammlung jedoch konnte man den Eindruck gewinnen, dass sich die Röthgener mit den Behinderungen und Umwegen, die die Großbaustelle mit sich bringt, mittlerweile arrangiert haben. „Ich glaube, in den letzten ein, zwei Wochen hat sich zumindest der Ortskundige seinen Weg gesucht, wie er in diesem Chaos klarkommt”, meinte Hermann Gödde dazu.

Belästigungen und Schäden durch die Bauarbeiten habe es gegeben und könnten auch in Zukunft nicht ausgeschlossen werden, sagte Gödde weiter und warb um Verständnis. „Wenn es wirklich dicke Probleme gibt, wenden Sie sich bitte an das Fachamt oder direkt an meine Person. Wir werden versuchen, eine Lösung zu finden.”

Der Baudezernent hatte an diesem Abend eine Neuigkeit im Gepäck, die die Röthgener freuen dürfte: „Am Anfang hieß es ja, die Baumaßnahme dauert rund zwei Jahre. Wir haben uns dann noch einmal mit der Firma an den Tisch gesetzt mit der Frage, wie man die Abläufe optimieren kann. Ich habe einen Bauzeitenplan auf den Tisch bekommen, der als Ende der Maßnahme den Oktober/November des nächsten Jahres vorsieht.”

Wird der Winter nicht zu streng, könnte man also gut ein Dreivierteljahr früher fertig werden als ursprünglich geplant. Dies sei unter anderem dadurch erreicht worden, dass nun drei statt bisher nur zwei Baukolonnen gleichzeitig zu Werke gingen.

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