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Röetsche: Röthgen, ein Wintermärchen

Röetsche : Röthgen, ein Wintermärchen

Welch eine fantastische Stimmung in der zum Schluss vollen Arena „Burghof.” Röthgen, ein Wintermärchen. Was für die Fußballer im vorigen Sommer galt, wiederholte die KG Röthgener Garde am Samstagabend. Als Präsident Ulrich Goerres zum Schlusspfiff ansetzte, kannte der Jubel der Garde-Fans kein Halten mehr. Die Mannschaft in Gelb-Grün hatte die Zuschauer blendend unterhalten.

Fünf Stunden zuvor: Die Gladiatoren des Abends marschieren unter großem Jubel in ihre Arena ein, und wie es sich für eine solche Veranstaltung gehört, gibt es zunächst Musik. Das Trommler- und Pfeiferkorps aus Röhe und die Inde-Rebellen heizen mit ihren Hymnen die Stimmung an.

Schon naht der erste Höhepunkt: Blitzschnell saust die Tanzgruppe der Garde vorbei an Freund und Feind auf die Bühne. Natascha Wilting setzt das erste Ausrufezeichen. Als die Tanzmarie gerade fertig „hat”, stürmt schon die Garde ins Rampenlicht. Nach ihrem schmissigen Tanz haben sich alle erstmal ein Bier verdient.

Damit gibt sich Barbara Mülbusch nicht zufrieden. Nach ihrem Angriff auf die Lachmuskeln erlöst Ulrich Goerres mit dem Pausenpfiff.

Wer jetzt denkt, in der 2. Halbzeit wird zunächst taktiert und abgewartet, sieht sich getäuscht. Prinz Christoph I. und sein Zeremonienmeister Robbi laufen ein. Welch eine Stimmung.

Doch was ist das? Ein fataler Angriff von hinten: „Et Engelche” schwebt durch die Reihen, lässt sich auf der Bühne nieder, um von dort aus dem Geschehen seinen Stempel aufzudrücken. Marc Engelhardt von der KG Blaue-Funken-Artillerie hat es aber auch faustdick hinter den Ohren.

Dann der nächste Höhepunkt: Zum Derby fällt die KG Ulk Oberröthgen ein und lässt mächtig die Puppen, Verzeihung: die Mariechen und Garde tanzen. Dann der nächste Gast: Willi Fuchs, alias „En Knalltuet” macht seinem Namen alle Ehre.