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Eschweiler: Riesig, wie die Eschweiler feiern

Eschweiler : Riesig, wie die Eschweiler feiern

Die Indestädter sind doch richtige Glückskinder. Bei zwar knackig kaltem, aber trockenem Wetter gings am Freitag am späten Nachmittag zum Stadtfeststart erstmals in schwindelnde Höhen.

Per Riesenrad. Voller Vorfreude rieb sich Bürgermeister Rudi Bertram die Hände. Im Gegensatz zu Komiteepräsident Norbert Weiland, der sich nach anfänglichem Sträuben dann doch mutig in die „bedrohlich” schaukelnde Gondel setzte. Nach einer Runde wars mit seiner Angst auch schon vorbei, und man glaubt es kaum - der Präsident „genoss” die drei Zugabe-Runden mit gesunder Gesichtsfarbe und einem strahlenden Lächeln.

„Tag des Karnevals”

Wenige Minuten vorher gabs Freibier für die ersten Stadtfestbesucher und für die Organisatoren von Citymanagement-Verein und Karnevalskomitee. Das Fass, dass der Bürgermeister zur feierlichen Eröffnung anschlug, war dann auch schnell leer.

Samstag und Sonntag gehts weiter mit dem Stadtfest. Am Sonntag dürfte die Indestadt dann endgültig zu klein sein, wenn ab 11.11 Uhr an der Sparkassenbühne an der Marienstraße der traditionelle „Tag des Karnevals” gefeiert wird.

Geschenkpakete

Neben viel Musik, Tanz und Gesang öffnen dann am Sonntag von 13 bis 18 Uhr die Geschäfte. Und auch etliche Geschäftsleute, Institutionen und Vereine treten wieder in Aktion: Der Kinderschutzbund Eschweiler ist beispielsweise am Sonntag, 11 bis 16 Uhr, mit einem „Weihnachtspäckchen-Stand” auf dem Marktplatz zu finden.

Der Verein bittet Geschäftsleute und Mitbürger um die Finanzierung der strahlenden Geschenkpakete am Baum des Eschweiler Weihnachtsmarktes, der von Kulturmanager Max Krieger gestaltet wird.

Größere Spende, größeres Päckchen

Für eine Spende von mindestens 20 Euro bekommt man ein Paket mit seinem Namen, dass neben vielen anderen bunten Päckchen den Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz ziert. Für größere Spenden gibt es natürlich größere Päckchen. Mit dem Erlös dieser Aktion unterstützt der Kinderschutzbund das Projekt „Kids-Klub”, das ja bekanntlich auf jeden Euro Unterstützung angewiesen ist.