Eschweiler: Rettungsübung: Bei einem Unfall muss jeder Griff sitzen

Eschweiler : Rettungsübung: Bei einem Unfall muss jeder Griff sitzen

Die ersten Stunden nach einem Unfall entscheiden oft über Leben und Tod. Um auf den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein, proben Feuerwehr und Mediziner regelmäßig gemeinsam den Ernstfall, um Abläufe zu verbessern.

Die bereits 6. Rettungsübung mit Schockraumtraining veranstaltet das Regionale Traumazentrum des St.-Antonius-Hospitals und die Feuer- und Rettungswache Eschweiler am Samstag, 21. April, auf dem Gelände der Feuer- und Rettungswache Eschweiler am Florianweg 1.

Die Versorgung mehrfach- und möglicherweise schwerverletzter - sogenannter polytraumatisierter - Unfallopfer stellt alle Helfer jedes Mal vor große Herausforderungen. Oft entscheiden die ersten Stunden nach einem Unfall über Leben oder Tod — deshalb ist das regelmäßige Üben solcher Situationen für alle beteiligten Berufsgruppen sehr wichtig.

Taktische Herangehensweise

In Zeiten der landesweit erhöhten Terrorwarnstufe gehört dazu auch das Üben einer Rettungs- und Bergungsmaßnahme im Falle eines Terroraktes. Denn die Versorgung schwerstverletzter Opfer eines Terrordelikts stellt krisenbedingt andere Anforderungen an die Rettungskräfte und verlangt eine entsprechend angepasste taktische Herangehensweise.

Mit diesem besonderen Themenschwerpunkt findet jetzt die bereits sechste Großübung auf dem Gelände der Feuerwehr am Florianweg in Eschweiler statt. Nach einem kurzen Vortragsprogramm werden verschiedene informative Workshops angeboten, mit der Möglichkeit, praktische Fähigkeiten zu erlernen bzw. zu vertiefen.

Im Anschluss wartet auf die teilnehmenden Kräfte ein spannendes Rettungsszenario, bei dem der gesamte Ablauf von der Alarmierung nach dem Unfallereignis bis zur ersten Schockraumphase geübt wird. Wer die gemeinsame Übung der Retter verfolgen möchte, ist zwischen 13.30 und 15.30 Uhr auf dem Gelände der Feuer- und Rettungswache am Florianweg herzlich willkommen.

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