Eschweiler: „Puddelrüh” auf dem Weg in den Olymp der kölsche Tön

Eschweiler: „Puddelrüh” auf dem Weg in den Olymp der kölsche Tön

Keine falschen Hoffnungen, beziehungsweise keine Sorge: Im Adamskostüm treten sie nicht auf. Wenn auch der Name „Puddelrüh” das vermuten lässt. Nein, die neue Eschweiler Mundartgruppe hat quasi mit Nichts angefangen. Sänger und Keyboarder Tom Lammertz liefert die Erklärung.

„Pudelnackt, splitternackt oder auch splitterfasernackt, mit nix am Balg sozusagen: Puddelrüh sind alle auf die Welt gekommen, puddelrüh hat diese Band angefangen: ohne Namen, Musikanlage, Proberaum, Bühnenoutfit.”

Seit drei Monaten proben die sechs Musiker fleißig, und das Repertoire wächst langsam aber stetig. Apropos Probe: Die Band sucht dringend einen Proberaum. Zurzeit greifen die sechs im Hehlrather „Hexenhaus” in die Saiten und Tasten. Die Jungs würden sich freuen, wenn ihnen jemand ein „festes Zuhause” bieten könnte (Telefon 24482).

Mit kölsche Tön, Fetenhits, Rock und Schlager wird „Puddelrüh” ab August unterwegs sein. Zu gecoverten Liedern gesellen sich auch eigene Stücke. Bandmitglied Tom Lammertz hat bereits die Feder geschwungen und das erste (hitverdächtige) Stück geschrieben.

„Puddelrüh”, das sind: Marcus Rothkranz, Frontsänger (ehemals Stabelsjeck), Tom Lammertz, Gesang und Keyboard (alias Mr. Tom), Guido Lowis, Gesang und Bass (ehemals Stabelsjeck), Enrique Fons-Marschang, Gesang und Schlagzeug (ehemals De Fröngde), Gero Schmidt-Kärst, Gesang und Gitarre (ehemals Stabelsjeck), Stefan Frank, Gesang und Gitarre, und Willi Bohnen, Technik.

Die Band will nicht nur Karneval, sondern auch in der übrigen Zeit an den Start gehen. Die ersten Verträge für Straßenfeste, Jubiläen und Sommerfeste stehen bereits. Wer sie im Sommer nicht zu sehen bekommt, hat dann spätestens Karneval das Vergnügen.

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