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Eschweiler: Printenmann aus Höllenqualen gerettet

Eschweiler : Printenmann aus Höllenqualen gerettet

Allen Unkenrufen zum Trotz hat das gute alte Kasperletheater auch im multimedialen Zeitalter noch lange nicht ausgedient.

Den Beweis trat einmal mehr die Kohlscheider Puppenbühne am Sonntag im LiboDrom an. Die Nachmittagsvorstellung war quasi ausverkauft, am frühen Abend mussten sogar zusätzliche Stühle aufgestellt werden.

Herzerfrischend war die Begeisterung, mit der die Kinder (und auch die erwachsenen Begleiter) dem Kasper bei der Bewältigung seiner Aufgaben halfen. Sie erlebten gemeinsam, dass die Oma einen riesigen Printenmann backte, der von einer guten Fee ein zeitlich begrenztes Leben eingehaucht bekam.

Doch kaum konnte das „Weihnachtsgebäck” sprechen, schon wurde es vom bösen Räuber in den Wald entführt und später an den Zauberer verkauft. Dieser brauchte den Printenmann als „Bestechung” für den Teufel, der seine magische Kraft erneuern sollte. Auf diesem Weg landete der Printenmann in der Hölle.

Als Kasper und Seppl von dem Missgeschick ihres Weihnachtsgebäcks erfuhren, machten sie sich sofort auf den Weg in die Schattenwelt. Sie wollten ihren neuen Freund befreien. Bei diesem Abenteuer benötigten sie die tatkräftige Hilfe der Kinder.

Natürlich hatte die Geschichte ein Happy End. Der Printenmann wurde aus den Klauen des Teufels befreit und verlebte noch einige schöne Tage im Hause von Kasper und Oma. Für dieses Jahr war dies die letzte Vorstellung der Kohlscheider Puppenbühne in Eschweiler. Der nächste Vorstellungstermin ist jedoch bereits für Februar kommenden Jahres geplant.