Eschweiler: Polizei: Kripostandort Eschweiler bleibt bestehen

Eschweiler: Polizei: Kripostandort Eschweiler bleibt bestehen

„Der Kripostandort in Eschweiler bleibt erhalten.“ Mit diesem Satz reagiert Polizeisprecher Paul Kemen auf die Gerüchte, die Behörden planen, die Kriminalpolizei von der Preyerstraße komplett abzuziehen.

Allerdings bestätigt Kemen, dass man die Struktur der Kriminalpolizei so anpassen wolle, dass sie auch in der Zukunft leistungsfähig sei. Spruchreif ist allerdings noch nichts.

Donnerstag informierte der Polizeipräsident Dirk Weinspach den Eschweiler Bürgermeister Rudi Bertram, der sich schon vor Wochen mit einem Brief an die Polizei gewandt hatte. „Polizeipräsenz bedeutet auch ein Gefühl von Sicherheit. Deswegen muss die Kripo in Eschweiler bleiben“, forderte Bertram. Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling fragte schriftlich nach.

Die Organisation der Kriminalpolizei steht auf dem Prüfstand. Kemen bestätigt, dass man in einer Entscheidungsfindung sei. Wann der Prozess abgeschlossen ist, steht nicht fest. „Aber bereits jetzt kann ich sagen, dass die regionale Komponente in dieser Untersuchung eine besondere Rolle spielt“, teilt er mit. An dem Gerücht, dass die Kripo die Standorte Eschweiler und Herzogenrath aufgebe, sei aus diesem Grunde nichts dran.

Die Polizei will auf die veränderte Kriminalitätsentwicklung reagieren und ihr mit neuen Strukturen begegnen. Nach Informationen unserer Zeitung liegt der Schwerpunkt der Untersuchung auch darauf, wie man schneller und gezielter auf Entwicklungen wie häufige Wohnungseinbrüche und Autodiebstähle reagieren kann.