Eschweiler: Pfarrfest: Ein Beweis, wie reges Gemeindeleben funktionieren kann

Eschweiler: Pfarrfest: Ein Beweis, wie reges Gemeindeleben funktionieren kann

Ungewissheiten gab es weit im Vorfeld des Pfarrfests der Gemeinde St. Antonius in Bergrath. Ob das Wetter trocken bleiben würde und ob das Fest in der Kirche begonnen werden kann, waren die zwei großen Sorgen. Am Ende klärte sich beides. Die schlechte Nachricht: Die Sanierung der Kirche war nicht abgeschlossen.

Die gute Nachricht: Die freie evangelische Gemeinde stellte ihren unweit gelegenen Pfarrsaal zur Verfügung und das Wetter war nicht nur trocken, die Sonne sorgte für gemütliche Stunden im Zentrum Bergraths.

Bereits in den Wochen zuvor war klar, dass die Sanierungsmaßnahmen der katholischen Kirche nicht fertiggestellt sein würden. Schon für die üblichen Gottesdienste dienten den Gläubigen die Räumlichkeiten der Freien Evangelischen Gemeinde in nächster Nachbarschaft. Diese wurden auch für den Eröffnungsgottesdienst beim Pfarrfest genutzt. Nachdem ab 11 Uhr die heilige Messe zelebriert worden war, ging es sogleich los mit dem abwechslungsreichen Programm auf dem Vorplatz der Kirche St. Antonius.

Die zwei Bergrather Kindergärten, die Katholische Grundschule und die Regimentstrompeter der ortsansässigen Karnevalsgesellschaft, der Prinzengilde, boten ein straffes Programm mit Tanz, Gesang und instrumentaler Musik.

Nach dem offiziellen Teil herrschte weiterhin reger Betrieb, die Gemeinde St. Antonius sorgte für Speis‘ und Trank, aber auch für viel Abwechslung unter den Kleinsten. Aktive an Grill, Kuchentheke und Waffelstand kümmerten sich um den Hunger und am Getränkewagen um den Durst. Kinderschminken und Torwandschießen, Letzteres von den Bergrather Falken angeboten, bewiesen, dass der Ort gemeinschaftlich anpackt.

Neben der Beteiligung und dem Besuch durch die Vereine vor Ort freute sich Christoph Offergeld, hauptverantwortlicher Organisator des Pfarrfestes, vor allem über die gute Kooperation mit der Freien Evangelischen Gemeinde. Auf diese Weise, so die Einschätzung Offergelds, beweise das Pfarrfest, wie reges Gemeindeleben funktionieren kann.

Dass die eigene Kirche nicht genutzt werden konnte war schade, hatte die Gemeinde den Termin extra derart weit nach hinten im Jahr gelegt.

Doch der Stimmung und der Geselligkeit tat dies keinen Abbruch, der Besucherstrom und die Zusammenkunft der Menschen entlohnten alle bei wunderbar sonnigem Wetter.

(mah)
Mehr von Aachener Zeitung