Eschweiler: „Pfandtastische“ Art der Hilfe

Eschweiler: „Pfandtastische“ Art der Hilfe

So „pfandtastisch“ kann helfen sein. Im Alltag gibt es imer wieder viele Möglichkeiten Gutes zu tun. „Aber tun wir es immer? Und warum bringen wir eigentlich Pfandflaschen zurück? Machen wir es des Geldes wegen oder geht es uns um die Ordnung in der Wohnung?“

Mit der Beantwortung dieser Fragen beschäftigte sich im Jahr 2005 der an der Glasknochenkrankheit leidende Raul Krauthausen zusammen mit seinem Cousin.

Daraus entstand das Projekt „Pfandtastisch helfen!“. Hierbei wird den Menschen die Möglichkeit gegeben, ihren Pfandbon nach Erhalt am Automaten direkt in eine Spendenbox zu werfen.

Im „Real“-Markt in der Auerbachstraße wurden am vergangenen Mittwoch zwei solcher Boxen direkt neben den Leergut-Rücknahme-Automaten angebracht und schon kurz danach von den fleißig Kunden genutzt. Der Erlös kommt dem Förderverein Regionaler Onkologischer Schwerpunkt Eschweiler zugute, der die Behandlung der an Krebs erkrankten Patienten kontinuierlich durch seine Arbeit unterstützt.

Aufmerksam auf dieses Projekt wurde Dr. Petra Heinen, Oberärztin in der onkologischen Klinik des St.-Antonius-Hospitals. Nach weiteren Recherchen bewirkte sie eine Kooperation zwischen dem Förderverein und dem Projekt der Berliner Sozialhelden.

Aber nicht nur im „Real“-Markt werden die blau-grünen Spendenboxen zukünftig zu finden sein. Auch zwei weitere Supermärkte der Indestadt haben ebenfalls bereits ihr Interesse an der „pfandtastischen“ Möglichkeit, etwas für den guten Zweck zu tun, bekundet.

(tim)