Eschweiler: Paul Zysk plant eine neue Ausstellung in seiner Heimat Gimborn

Eschweiler: Paul Zysk plant eine neue Ausstellung in seiner Heimat Gimborn

Drei schwere Bilder hat Paul Zysk dieser Tage im Gepäck, als er der Eschweiler Lokalredaktion einen Besuch abstattet. Der leidenschaftliche Sammler, der bereits einige Ausstellungen zusammengestellt hat, strahlt über das ganze Gesicht. Ob das mit einem neuen Projekt zusammenhängt?

Aus dem 74-Jährigen sprudelt es nur so heraus: In einem Dürwißer Geschäft hat er ein Gemälde des Eschweiler Malers Artz entdeckt. Weil er wissen wollte, ob es sich dabei auch um ein Original handelt, ist er damit zum Vorsitzenden des Geschichtsvereins, Simon Küpper, marschiert.

Im Gespräch erzählte Zysk diesem, dass er auch eine Sammlung von Gemälden von Maria Sommer sein Eigen nennt. Von wem? „Maria Sommer ist um die Jahrhundertwende geboren. Sie stammt aus Eschweiler und ist hier auch vor einigen Jahren in einem Altenheim verstorben”, sagt Zysk.

Er war mit der Malerin befreundet. Und ganz erstaunt, dass diese auch seine Heimat, Gimborn im Oberbergischen Land, gemalt hat. „Ich habe es sofort auf den Bildern wiedererkannt”, betont Zysk.

Seine Idee: Er plant eine Ausstellung dieser Werke auf Schloss Gimborn. „Immerhin hat Maria Sommer auch Bilder für den Bischof von Köln gemalt”, sagt Zysk, der sich auch vorstellen kann, die Gemälde irgendwann in Eschweiler auszustellen.

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