Eschweiler: Pänz Dänz: Viel Musik, aber keine Rauschmittel für Jugendliche

Eschweiler: Pänz Dänz: Viel Musik, aber keine Rauschmittel für Jugendliche

Der Hype war diesmal besonders groß, denn schon nach einer halben Stunde hatte sich das Zelt mit über 300 jungen Feierwütigen gefüllt — der Pänz Dänz lockte in das Festzelt auf dem Markt.

Dort kooperierte in geübter Form die Mobile Jugendarbeit des Jugendamts der Stadt Eschweiler mit dem Haus St. Josef — Kinder-, Jugend- und Familienhilfe und mit der Karnevalsgesellschaft Rote Funken-Artillerie Eschweiler e.V. 1913.

Der Zusammenschluss der drei Einrichtungen hatte erneut ein Programm aufgeboten, das Jugendlichen im Alter von zwölf bis 16 Jahren einen Abend lang ebenso wie den Erwachsenen die Gelegenheit geben sollte, Karneval zu feiern. Während die Roten Funken im Grunde die Infrastruktur mit ihrem Festzelt, Bühnentechnik und Gastronomie stellten, bemühten sich das Jugendamt und das Haus St. Josef sorgsam um das Programm und die Durchführung.

Ohne ungesunde Extras

Zuallererst war da der Einlass, an dem die Jugendlichen nicht nur das Eintrittsgeld in Höhe von drei Euro parat halten mussten, sondern auch ihren Ausweis. Gemäß der Devise „Ohne-Rauch-und-Alkohol-Party“ fand der Pänz Dänz ohne Rauschmittel statt. Es wird also gezeigt: Feiern geht auch ohne ungesunde Extras.

Einmal im Zelt angekommen, sorgte DJ Dino für unterhaltsame Musik, zu dem die Mädcher und Jungens begeistert mitsangen und tanzten.

Aber es gab auch Live-Musik: „Lennon Broad“ präsentierte sich mit handgemachten Rock. Obwohl während der Party weitestgehend karnevalstypische Hits ausblieben und die Jugendlichen hauptsächlich mit jungem Pop und Hip Hop zu begeistern waren, gefielen auch einige deutschsprachige Lieder.

Zu guter Letzt durfte natürlich auch die Kostümprämierung nicht fehlen, sodass sich am Ende des zumindest draußen bitterkalten Abends zwei junge Gäste über die Preise des besten weiblichen und männlichen Kostüms freuen konnten.

(mah)
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