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Eschweiler: Neue Ideen fürs ehemalige Gusswerk

Eschweiler : Neue Ideen fürs ehemalige Gusswerk

Das Areal des ehemaligen Gusswerks ist den Stadtoberen schon lange ein Dorn im Auge. Derzeit befindet sich dort der Betrieb eines Autohändlers, die meisten Industrieanlagen stehen still.

„Es haben schon mehrere Gespräche stattgefunden”, sagt Stadtsprecher Stefan Kaever. Jedoch ohne Ergebnis. Die Verwaltung ist daran interessiert, das südliche Areal entlang der Grachtstraße zu vermarkten, denn dies befindet sich in städtischem Besitz. Dort stehen zurzeit Unterkünfte für Aussiedler und Asylbewerber.

Eine Erschließung lohnt sich jedoch nur dann, wenn auch die Fläche des ehemaligen Gusswerks einbezogen wird.

Dass die Gespräche bisher im Sande verliefen, hat viele Gründe: Zum einen ist der Boden belastet, zum anderen überquert eine Hochspannungsleitung das Gebiet. Dennoch will die Stadt weiter am Ball bleiben und stellte nun einen Entwurf vor: Der sieht an der Talstraße eine Gewerbefläche mit 1,55 Hektar und südlich davon 54 Wohneinheiten vor.

Die Gesamtfläche des Areals an der Grachtstraße beträgt 4,7 Hektar. Das Konzept sieht vor, die Hochspannungsleitung in den Boden zu legen. Geschätzte Kosten: etwa eine Million Euro.