Eschweiler: Natürlicher Tod im Fischweiher

Eschweiler: Natürlicher Tod im Fischweiher

Die kiloschweren Karpfen, die nach der Schneeschmelze tot auf dem St. Jöriser Klosterweiher getrieben waren, sind eines natürlichen Todes gestorben.

Die Untersuchungen in einem Fachinstitut haben keine Hinweise auf eine eventuelle Vergiftungen oder eine Erkrankung mit dem Keu-Herpes-Virus ergeben, sagte Reiner Neitzel von der städtischen Abteilung für Einwohnerdienste und allgemeine Ordnung am Montag auf Anfrage unserer Zeitung.

Die endgültige Ergebnisse der Wasseruntersuchungen liegen indes noch nicht vor. Erste Untersuchungen vor Ort hätten aber keine auffälligen Werte gezeigt, etwa was eine mögliche Belastung durch Nitrate durch umliegende Felder anbelangt.

Im Sondermüll entsorgt

„Es waren wohl die Umstände, die zum Tod der Fische geführt haben”, so Neitzel. Der Weiher war zugefroren und eine dichte Schneedecke verhinderte, dass Licht in den Weiher dringen konnte. Der Boden des Weihers ist dich mit Laub bedeckt. Letztendlich sind die Tiere wohl daraus resultierend an Sauerstoffmangel verendet.

Demnach hätten die Tiere in der Kadaververwertung entsorgt werden können. Da man die toten Fische jedoch nicht wochenlang aufbewahren wollte, wurden sie - für den als unwahrscheinlich geltenden Fall einer Vergiftung - „entsprechend der Sondermüllvorschriften entsorgt”.