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Nach Hochwasser: WVER erfasst Schäden an Gewässern

Nach Hochwasser : WVER erfasst Schäden an Gewässern

Der Wasserverband Eifel-Rur bittet die betroffene Bevölkerung um Schadensmeldungen nach dem Hochwasser. Dafür ist nun ein Online-Portal eingerichtet.

Wegen des Hochwassers sind auch an den Gewässern Schäden entstanden: Mauern, die dem Objektschutz dienen oder die für die Lenkung der Fließrichtung des Gewässers sorgen, sind von den Wassermassen teilweise in erheblichem Umfang in Mitleidenschaft gezogen worden – das meldet der Wasserverband Eifel-Rur (WVER). Deswegen nimmt der für die Inde und den Vichtbach zuständige WVER nun eine Bestandsaufnahme der Schäden vor und bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe.

Für Meldungen ist nun ein Online-Portal eingerichtet: arcg.is/0bnj4q. Dort können die Nutzerinnen und Nutzer anhand der kartographischen Darstellung sehen, welche Schäden bereits aufgenommen sind. Noch nicht erfasste Schäden sollen über den Online-Fragebogen auf der Seite gemeldet werden. Alternativ kann das auch per Mail erfolgen: schaden.ufermauer@wver.de. Bis zum 17. September werden die Meldungen gesammelt und anschließend nach festgelegten Kriterien, die mit den Kommunen sowie der Städteregion Aachen abgestimmt sind, kategorisiert und priorisiert abgearbeitet.

Der WVER bittet um Verständnis, dass Schäden gegebenenfalls zunächst nur provisorisch gesichert werden, bevor eine grundlegende Instandsetzung der betroffenen Uferabschnitte erfolgen kann. Aufgrund der großen Zahl der Schäden werde die Behebung insbesondere der niedrig priorisierten Schäden Zeit in Anspruch nehmen. Daher bittet der Verband darum, von Nachfragen zur Schadensbearbeitung Abstand zu nehmen. Fragen zum Thema Uferschäden werden unter dem folgenden Link beantwortet: wver.de/faktencheck-zum-hochwasser.

Weiterhin gibt der WVER bekannt, dass er Unrat und Sperrmüll, der nach dem Hochwasser noch in weiten Teilen im Bachbett oder direkt an den Ufern vorzufinden sind, entferne. Überschwemmte Flächen hingegen, auf denen hochwasserbedingter Unrat zurückgeblieben ist, sollen betroffene Eigentümer in erster Linie selbst reinigen und den gesammelten Unrat an die Kommune zur Entsorgung übergeben. Sofern die individuellen Möglichkeiten im Einzelfall überschritten sind, könne bei der zuständigen Kommune Unterstützung angefordert werden.

(red)