Eschweiler: Mundart-Bands rocken das Jecke-Tön-Festival

Eschweiler: Mundart-Bands rocken das Jecke-Tön-Festival

Vorfreude auf Weiberfastnacht: Der Start in den Straßenkarneval am 8. Februar wird in Eschweiler wieder mit zwei Höhepunkten gefeiert. Um 11.11 Uhr schlägt Bürgermeister Bertram im Rathaus das erste Fass Freibier an, und ebenfalls um 11.11 Uhr beginnt an der Marienstraße das Jecke-Tön-Festival.

Auf der Bühne vor der Sparkasse werden sieben Eschweiler Mundartbands dem karnevalsbegeisterten Publikum aus Eschweiler und dem umliegenden Rheinland einheizen. Gut vier Stunden lang. Präsentiert wird das inzwischen 19. Festival von der Sparkasse und unserer Zeitung.

„Grenzenlos jeck“ ist das Motto, wenn zu Weiberfastnacht die hiesigen Mundartgruppen zeigen, dass man für ausgelassene Stimmungsmusik nicht nach Köln fahren muss. Wie im vorigen Jahr werden wieder sieben Bands auftreten. Die Reihenfolge bleibt — auch das ist traditionell — geheim. Moderieren wird die Veranstaltung die Leiterin der Sparkasse Marienstraße, Renate Jansen. Die Organisation liegt erneut beim Jecke-Tön-Projekt JTP mit Christian Leuchter und bei Erika Küsters von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Sparkasse.

Die Mundartbands trafen sich jetzt zu einer Vorbesprechung im Tagungsraum der Sparkasse Marienstraße. Dort wurde auch das neue Plakat vorgestellt, mit dem ab sofort in vielen Eschweiler Schaufenstern für das Festival geworben wird. Alle sieben Bands des Vorjahres sind wieder dabei: die beiden damals neuen und inzwischen bei manchen Auftritten bewährten Bands De Frees und Bohei, Puddelrüh und Stabelsjeck, die Kröetsch, die Halunke und die Inde-Singers, die in diesem Jahr 50-jähriges Bestehen feiern werden, am 15. September mit einem Jubiläumskonzert in der Weisweiler Festhalle. Motto: Einmal Himmel und zurück.

„Wir sind älter als die Bläck Fööss“ freute sich bei dem Treffen am Montag Guido Kuth. Bei einigen der Eschweiler Mundartbands gab es personelle Änderungen, oft beruflich bedingt. Auch im Repertoire hat sich einiges getan. So haben beispielsweise „De Frees“ ihr Repertoire stark verändert und erweitert. Einige Gruppen werden beim Jecke-Tön-Festival neue Lieder vorstellen, so etwa Puddelrüh mit dem Titel „Danze jon“. Andere setzen auf Kontinuität und Tradition: „Wir sind immer noch so bekloppt wie früher“, beteuert die Band Stabelsjeck. Aber immerhin haben die Stabelsjecken ihr Outfit geändert.

Die sieben Bands, bei sich am Jecke-Tön-Festival beteiligen, werden in den kommenden Wochen noch einzeln hier vorgestellt.

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