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Eschweiler: Multimedia: Liebfrauenschüler sind fit

Eschweiler : Multimedia: Liebfrauenschüler sind fit

17 Zehntklässler der Bischöflichen Liebfrauenschule nahmen im letzten Schuljahr im Rahmen des Informatikunterrichts an dem Wettbewerb „Join Multimedia 2003” teil.

Am Freitag wurden sie mit einer Urkunde ausgezeichnet. Der Lehrer und Betreuer des Projekts, Gregor Niehues, zeigte sich zufrieden mit den Leistungen der Schüler: „Es heißt ja immer, die Schüler seien so schlecht, das habe die Pisa-Studie gezeigt. Aber so schlecht sind sie gar nicht.”

Vier Schülerinnen stellten, ausgehend von einer Umfrage von Jugendlichen aller Altersstufen zum Thema „Was geht ab? - Unsere liebsten Freizeitbeschäftigungen in Eschweiler”, die wichtigsten Informationen zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen zusammen.

Eine zweite Gruppe von Schülern nahm unter demselben Thema mit Vertretern der Stadt und des Jugendamtes, sowie mit Jugendlichen aus Eschweiler Kontakt auf und wertete die Informationen aus. Mit dem Thema „Ex und hopp - Wie gehen wir mit unseren Ressourcen um?”, beschäftigte sich eine weitere Gruppe. Sie überarbeitete das recherchierte Material mit dem Ziel, die Zusammenhänge zwischen Entstehung von Ressourcen und ihrer industriellen Nutzung anschaulich zu erklären.

Insgesamt zeigten sich auch die Schüler sehr zufrieden, es habe viel Spaß gemacht an dem Wettbewerb teilzunehmen. Niehues fand das Engagement der Schüler äußerst lobenswert. „Es ist schön, dass die Schüler auch außerhalb der Schule zeigen können, was sie drauf haben”, erklärte er.

Zu allen drei Themen wurden Homepages entworfen und erstellt. Die Grundlagen dafür hatten die Zehner vorher im Unterricht erlernt. „Schaut man sich die Homepages an, so erkennt man schnell, dass die Schülerinnen und Schüler inzwischen auch mehr als die Grundlagen beherrschen”, so Niehues.

Als die Schüler ihre Beiträge erstellten, war nicht nur handwerkliches Geschick gefragt. Ferner mussten sie ihre Arbeitsschritte strukturieren, koordinieren und für ihre ausgewerteten Informationen gemeinsam eine Präsentation entwerfen, in einem eng abgesteckten Zeitraum.

Die Freude über die Anerkennung ihrer Arbeit war unschwer zu erkennen. Alle Teilnehmer erhielten neben der Urkunde noch eine CD-Box.