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Gebühren in Eschweiler: Müll wird billiger, Abwasser leicht teurer

Gebühren in Eschweiler : Müll wird billiger, Abwasser leicht teurer

Für das neue Jahr passt auch die Stadt Eschweiler ihre Gebührenordnung leicht an. Der Kostenanstieg fällt moderat aus. Was auf Anwohner nun zukommt.

Der Eschweiler Stadtrat hat Mitte Dezember eine leichte Anpassung der Gebührenordnungen beschlossen. Insgesamt steigt die Kostenbelastung leicht an. Was bedeutet das nun konkret?

Etwas günstiger wird es im Bereich der Abfallentsorgung. Die Stadt Eschweiler kalkuliert mit sinkenden Kosten beim Haus- und Sperrmüll, unter anderem wird weniger anfallender Sperrmüll erwartet und die abzuführende Gebühr an den Zweckverband Entsorgungsregion West wird zum neuen Jahr gesenkt. Insgesamt bewegt sich die Gebühr damit im unteren Bereich mit Blick auf die vergangenen Jahre.

Eine minimale Erhöhung findet bei den Gebühren für Straßenreinigung und Winterdienst statt, wo sich die Kosten pro Frontmeter jeweils im Cent-Bereich erhöhen. Nach mehreren Jahren, in denen die Kosten für die Straßenreinigung deutlich gesunken sind, müsse nun mit Blick auf die Betriebskosten diese Erhöhung festgesetzt werden, stellt die Stadtverwaltung in ihrer Kalkulation fest.

Etwas deutlicher fällt die Entwicklung bei den Abwassergebühren aus. Für einen Musterhaushalt von vier Personen sorgen die neuen Gebühren für eine Mehrbelastung von rund 50 Euro im Jahr. Für die Modellrechnung geht die Stadt von einem Frischwasserverbrauch von 160 Kubikmetern aus und beim Niederschlagswasser von einer versiegelten Fläche von 130 Quadratmetern. Maßgeblich für die vorgenommene Anpassung sind laut der Stadt Eschweiler der steigende Sanierungs- und Unterhaltungsbedarf der Abwasserbeseitigungsanlagen sowie die steigenden Preise in der Baubranche.

Bei gleichbleibender Grundsteuer kommt damit auf den von der Stadt Eschweiler errechneten Vier-Personen-Musterhaushalt eine durchschnittliche Mehrbelastung von rund 37 Euro im kommenden Jahr zu. Die Abgaben für Abfall, Abwasser, Straßenreinigung und Grundsteuer steigen in diesem Fall von 1265 Euro auf 1303 Euro.