Eschweiler/Francorchamps: Motorsport in Spa: „Achterbahn“ der anderen Sorte

Eschweiler/Francorchamps: Motorsport in Spa: „Achterbahn“ der anderen Sorte

Erstmals startet das ADAC GT Masters auf der von vielen Fahrern als eine der schönsten Rennstrecken der Welt bezeichneten „Ardennen-Achterbahn“. Die rund 70 Kilometer von Aachen entfernte Naturrennstrecke ist mit ultra-schnellen Senken, Mutkurven und Vollgaspassagen eine klassische Rennstrecke.

Das bedeutet für die Piloten: Herzklopfen vor der berüchtigten Senke von „Eau Rouge“, Vollgas auf der langen Kemmel-Geraden und höchste Konzentration in der „Blanchimont“: Die ADAC GT Masters-Piloten fiebern dem Start der „Liga der Supersportwagen“ auf der sieben Kilometer langen Formel-1-Strecke mit ihren 21 Kurven im belgischen Spa-Francorchamps (vom 10. bis 12. Mai) entgegen.

Das Starterfeld des ADAC GT Masters biete fast alles auf was im Sportwagenbau Rang und Namen hat. Mit elf verschiedenen Herstellern bieten die beiden einstündigen Rennen eine enorme Markenvielfalt.

Unter dem Motto Heimspiel starten auch die beiden BMW-Piloten Claudia Hürtgen und Jörg Müller in Spa. Hürtgen stammt aus dem nur 70 Kilometer von Spa-Francorchamps entfernten Aachen. Nur einige Kilometer weiter in Hückelhoven ist die Heimat von Müller, der im BMW Z4 GT3 vom Team Schubert an den Start geht.

Eine wirklich kurze Anreise hat Formel-Masters-Pilot Benedikt Gentgen aus Hürtgenwald-Zerkall in der Nähe von Düren. Nur rund 50 Kilometer trennen den 17-jährigen Nachwuchspiloten von der „Ardennen-Achterbahn“ in Spa-Francorchamps.

(rfr/err)
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