Eschweiler: Mit Volldampf in den Karneval

Eschweiler: Mit Volldampf in den Karneval

Einmal im Jahr stehen die Fastelovendsjecke besonders unter Strom: Dann empfängt das RWE-Kraftwerk Weisweiler prominente Narren in der „Wolkenfabrik”.

Diesmal freute sich Kraftwerksdirektor Gerhard Hofmann gleich über doppelten Besuch des närrischen Hochadels. Neben Eschweilers Tollität Stephan II. mit seinem Zeremonienmeister Leo reiste auch Prinz Gerd II. (Strauß) aus Mausbach an, schließlich arbeitet er im Kraftwerk, wenn auch nicht mit Federn und Zepter.

Speisesaal voller Narren

Nach dem offiziellen Akt im Gästeraum, bei dem reichlich Orden ausgetauscht wurden, ging es in den Speisesaal, wo schon eine große Bühne aufgebaut war und zahlreiche Freunde und Mitarbeiter des RWE warteten. Die Gesellschaften der beiden Narrenherrscher dominierten naturgemäß das Programm.

Den Auftakt machte Stephan II. mit seinem Zeremonienmeister Leo, die gemeinsam die Prinzenlieder anstimmten. Dass die Pagen mit Freude dabei sind, bewiesen sie unmittelbar danach. Die wohl kürzeste Anreise hatte das Trompeterkorps „Die Weisweiler” unter der Leitung von Dietmar Krauthausen. Das Kindertanzmariechen der KG Narrenzunft Pumpestich, Alina Sager, rundete den ersten „Eschweiler Block” ab.

Dann übernahm die KG Löstige Wölleklös Mausbach mit Prinz Gerd II. und Prinzessin Sabine das Kommando. Die „Minis” der Gesellschaft traten ebenso auf wie die „Spitzmäuse”. Ebenso dabei: die Jugendshowtanzgruppe, Jugendtanzmarie Lisa Maria Eisenberg und Tanzmarie Michelle Rüttgers. Für die KG Narrenzunft Baesweiler tanzte Turniermariechen Anna Schlittermann.

Eine etwas kräftigere Maus betrat die Bütt´: „Schwarwachmüsje” René Külzer ließ kein Auge trocken. Auch Jürgen Pusch und Herbert Schröder hatten es vor allem auf die Lachmuskeln abgesehen. Nach drei Stunden energiegeladenem Karneval im Speisesaal des Kraftwerks waren die Akkus für die Närrischen Tage geladen.

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