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Kleinhau: Mit heißen Rennern Marke Eigenbau auf die Motocross-Piste

Kleinhau : Mit heißen Rennern Marke Eigenbau auf die Motocross-Piste

Bereits im fünften Jahr fand das legendäre Mofarennen statt. 48 Teams, die aus maximal drei Fahrern bestehen durften, kamen nach Kleinhau. Sogar vier Amazonen-Teams waren dabei, um die Männerteams das Fürchten zu lehren.

Ganz Harte nahmen die Herausforderung als Einzelfahrer auf sich.Die Strecke wurde eigens für das Mofarennen gestaltet. Im Gegensatz zum Fahrrad, das mit Muskelkraft angetrieben wird, besitzt das Mofa einen Motor (meist einen Verbrennungsmotor - Zweitaktmotor -, gelegentlich aber auch einen Elektromotor), der die Antriebskraft via Kette (klassisch) oder Riemen (modern) auf das Hinterrad oder eine Reibrolle auf das Vorderrad leitet. Das Reglement sagt aus, dass mehr wie 50 Prozent noch vom Mofarahmen erhalten bleiben und der Motor darf nicht mehr als 50 ccm haben. Also wurde geschraubt, geflext, getunt.

Die vier Stunden forderten von dem Material alles, und so dezimierten sich die Teams selbstständig. Die ersten fünf Teams lagen sehr dicht beieinander; ein kleiner Defekt würde über Sieg und Niederlage entscheiden. Als bestes ging das Team „da geht noch was” mit dem Druck um und gewann die Gesamtwertung.

Sogar Jörg Müller fand den Weg nach Kleinhau. Er ist zurzeit auf dem zweiten Rang der FIA World Touring Car Championship - und fuhr sogar mit seinem Bruder und Frank Jansen Teitz (Imba Europameister 2006) ein Mofarennen mit. Daran sieht man, dass es wohl etwas Besonderes sein muss, mit einem Mofa im Gelände Rennen zu fahren. Sie belegten den dritten Rang hinter dem Team Indutec.

Mehr Infos unter http://www.msc-kleinhau.de.