Eschweiler: Menschen in Oberröthgen warten weiter auf den Bagger

Eschweiler: Menschen in Oberröthgen warten weiter auf den Bagger

Auch wenn der Pleitegeier über Eschweiler kreist - der „Dorfklatsch” bleibt am Ball, wenn es darum geht, Oberröthgen wieder auf Vordermann zu bringen. Dort gibt es nämlich erheblichen Sanierungsbedarf.

Und darum wollen sie nun von Bürgermeister Rudi Bertram wissen, wie es weitergeht.

Was passiert mit der maroden Bahnunterführung? Wie sind die Planungen für den - seit vielen Jahren unansehnlichen - Parkplatz an der Wilhelmstraße vorangeschritten?

Die marode Bahnunterführung ist seit Jahren ein heikles Thema. Zuständig ist die Deutsche Bahn. Doch die rührte sich bislang nicht. Selbst dann nicht, als der Tunnel eine Gefahr für Leib und Leben darstellte.

So kümmerte sich vorerst die Stadt Eschweiler darum, dass die Unterführung für eine Zeit lang geschlossen wurde und notdürftig repariert und wieder beleuchtet wurde.

Etwas mehr Hoffnung auf Veränderung gibt es für den Parkplatz an der Wilhelmstraße. „Dort sollen entweder Stellplätze mit einer Garagenanlage entstehen oder eine reine Stellplatzanlage”, erklärte Reinhard Swiechota vom städtischen Amt für Wirtschaftsförderung.

Und: „Sobald die Mittel bereitstehen, sollen auch die Ruinen an der Wilhelmstraße 80 und 80a abgerissen werden”, versicherte Reinhard Swiechota.

Und da der Abbruch der Häuser mit enormen Kosten verbunden sein soll, müssen sich die Oberröthgener Bürger dann wohl doch noch etwas gedulden...

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