Eschweiler: Mehr minderjährige Patienten am Wieverfastelovend

Eschweiler: Mehr minderjährige Patienten am Wieverfastelovend

Für die insgesamt 48 Rettungskräfte von Feuerwehr, Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe und DRK gab es an Wieverfastelovend viel zu tun. Erst gegen 1.30 Uhr am Freitagmorgen wurde es ruhiger.

51 Einsätze der Rettungsfahrzeuge verzeichnet die Statistik in 24 Stunden, im Vorjahr waren es 48. 22 Einsätze sind laut Einsatzleiter Axel Johnen auf „karnevalsbedingte Ursachen” wie übermäßigen Alkoholkonsum oder Schlägereien zurückzuführen. Die jüngste Patientin, die wegen ihres zu hohen Alkoholpegels behandelt werden musste, war erst zwölf Jahre alt.

Insgesamt mussten zehn Personen ins Krankenhaus gebracht werden. Sieben davon waren jünger als 18 Jahre. Bei zwei Einsätzen kam es sogar zu Übergriffen auf die Helfer, so dass die Polizei einschreiten musste. Ruhiger als im Vorjahr ging es an den Unfallhilfestellen am Markt und in der Marienstraße zu. Dort waren „nur” 25 Hilfeleistungen nötig, im Vorjahr waren es 40. Johnens Fazit: „Im Vergleich zum Vorjahr blieben die Tansportzahlen annähernd konstant, im Bereich der ambulanten Versorgung war sogar ein Rückganz zu verzeichnen. Allerdings ist die Anzahl minderjähriger Patienten weiter gestiegen.”

Am frühen Abend hatte es auf dem Markt eine größere Keilerei gegeben, bei der nach Polizeiangaben auch eine Person kollabiert ist. Wie Polizeisprecher Paul Kemen mitteilt, ist der Täter der Polizei namentlich bekannt. Insgesamt, so Kemen, sei die Zahl der karnevalsbedingten Einsätze zurückgegangen. Mehr Alaaf, weniger Randale. Für die Polizei hat sich damit die Zusammenarbeit von Rettungskräften, Polizei und Stadt bewährt.