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Eschweiler: Mehr als Geheimtipp mit Kultfaktor

Eschweiler : Mehr als Geheimtipp mit Kultfaktor

„Blues meets Rock” im Talbahnhof: Wieder einmal gibt einer der Großen der amerikanischen Bluesrock-Szene der Indestadt die Ehre. Am Dienstag, 13. Juli, ist ab 20 Uhr Van Wilks dort zu erleben.

Wilks wird in Austin, Texas einer Stadt, die für ihre exellenten Gitarristen bekannt ist, schon lange als einer der Besten gefeiert. Sein Talent an der Gitarre und als Bandleader haben ihm immer wieder das Lob der Kritiker und etlichen Auszeichnungen eingebracht, die dadurch gekrönt wurden, dass er von den Musikfans Austins neben einigen legendären Gitarrengrössen in die „Texas Music Hall of Fame”gewählt wurde.

In seinem dritten Jahrzehnt als eine der Spitzenkräfte der lebenden Musikszene Austins macht Van Wilks weiterhin „den heissesten Gitarrenrock der Stadt”, so der „Austin Chronicle”. Er schafft eine Musik, die die im Blues liegenden Ursprünge mit Funk, Hard- Rock und Pop würzt.

Talent zur Kreation

Van Wilks Talent zur Kreation dieses einmalig starken, hartkantigen und bluesigen RocknRoll veranlassten den Musikkritiker des englischen Trendmagazins „Kerrang” dazu, das bei Mercury erschienene Album „Bombay Tears” als eines der „absoluten Lieblingsalben” und als ein „Meisterstück” zu bezeichnen.

Seine Band, die ebenfalls Van Wilks heisst, gewann etliche Musikwettbewerbe: Austin Sun: Band des Jahres, Austin Chronicle: Beste Hard-Rock-Band der letzten vier Jahre, KLBJ-FM: beste Band Austins.

Der „Austin American Statesman” erklärte Van Wilks zu einer perfekten Mischung von Jimi Hendrix und Van Halen. Auf nationaler Ebene feierte die Band mit Top- Acts wie ZZ Top (Billy Gibbons von ZZ Top ist ein echter Fan und Förderer von Van Wilks Musik), Heart und vielen anderen. Van und seine Band ließen es in zahllosen Clubs von Lubbock, Texas, bis St. Thomas, Virgin Islands und auch von Paris über Moskau bis Madrid gewaltig krachen.

Der „Houston Chronicle” fasste eine Van-Wilks-Show folgendermaßen zusammen: „Am Ende des Abends befanden wir uns alle komplett im Delirium und liessen die Band nicht gehen, bevor sie unzählige Zugaben gespielt hatten.”

Feurige Grifftechnik

In einer Zeit, in der der Blues und seine Variationen so hoch im Kurs stehen wie heute, ist es fast sicher, dass Van Wilks mit seiner Musik den Rahmen eines bloßen Geheimtipps mit Kultfaktor sprengen und darüber hinaus wachsen wird. Die feurige Grifftechnik, glühende Bottleneck-Technik, die heftige Melodik der zwölfsaitigen Akustik-Gitarre und der stürmende RocknRoll vermischen sich und zeichnen Van Wilks aus.

Drei Jahre nach „Kokos Hideaway” ist nun das neue Album bei Dixiefrog Records erschienen: „Texas jukin”.