Eschweiler: Martin Z., der verbale Giftschrankakrobat

Eschweiler: Martin Z., der verbale Giftschrankakrobat

„Opus meins!” heißt es am Mittwoch 23. Mai, 20 Uhr, wenn Martin Zingsheim (Gewinner der Eschweiler Lok 2011) auf der Bühne im Kulturzentrum Talbahnhof steht. Martin Zingsheim sitzt am Klavier und spielt. Spielt mit seiner Meinung, bis gesellschaftspolitische Kritik und absurde Liebeslieder aus dem doppelten Boden wachsen.

„Witz schlägt unbemerkt in Wahrheit um in rockigen Chansons, die weit entfernt sind von der sozialkritischen Massenware” (Mainzer Rheinzeitung).

Der „politisch völlig inkorrekte verbale Giftschrankakrobat” ist ein „Mann der Sprache” (Schwetzinger Zeitung) und verkörpert mit seinen erst 27 Jahren „so etwas wie die erneuerbare Energie auf Deutschlands Kleinkunstbühnen” (Kölner Stadtanzeiger). Mit ,OPUS MEINS - kabarett und zukunftsmusik ist Zingsheim gleich mit seinem Erstlingswerk ein komödiantischer Rundumschlag gelungen: originelle Komik, mitreißende Musik und ein brillantes Gefühl für Sprache. Der Kabarettist Zingsheim präsentiert „unangestrengt locker und selbstironisch seine grandiosen Entertainerqualitäten” (Schorndorfer Nachrichten).

Er ist „ein Querdenker, der geschickt mit den Erwartungen des Publikums spielt und selbst vor kabarettistischen Tabus [?] nicht halt macht” (KStA).

Für so viel künstlerische Eigensinnigkeit auf höchstem Niveau gab es im Oktober 2011 dann auch gleich drei Kleinkunstpreise in drei Tagen - zu Recht: „Er geht intelligent mit Worten um [...] und ist sehr fix im Kopf - es ist wichtig, dass man der Gesellschaft was sagt” (Katja Ebstein, Jury Stuttgarter Troubadour).

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