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Eschweiler: Marktführer schließt Expansion nicht aus

Eschweiler : Marktführer schließt Expansion nicht aus

Seit über einem halben Jahrhundert steht die Firma Kordt Gmbh & Co. KG als Fabrik für Lehren und Messzeuge für „Qualität made in Eschweiler”.

Am Dienstag hatte die SPD-Kreistagsfraktion zu einem Besuch des an der Preyerstraße ansässigen mittelständischen Unternehmens eingeladen. Die Brüder Martin und Thomas Jantzen, die gemeinsam als Geschäftsführer den Familenbetrieb in dritter Generation leiten, führten die Genossen durch den Betrieb und erläuterten anschließend im Gespräch mit ihren Gästen, wie sich der Betrieb auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten auf dem Markt behauptet.

Die Firma Kordt wurde 1947 von Wilhelm Kordt, dem Großvater müttlerlicherseits von Martin und Thomas Jantzen, gegründet. Wilhelm Kordts Nachfolger wurde sein Schwiegersohn Dr. Othmar Jantzen, der seinerseits die Leitung der Firma vor einigen Jahren in die Hände seiner Söhne Martin und Thomas legte.

Bis zu 130 Mitarbeiter

Zu ihren Glanzzeiten, bis Mitte der 80er Jahre, beschäftigte die Firma Kordt über 130 Mitarbeiter. Heute sind es noch 50, darunter auch einige Auszubildende.

Kordt entwickelt und produziert hoch spezialisierte Lehren, Messgeräte und Prüfeinrichtungen, die insbesondere von Zuliefererfirmen in der Automobilindustrie sowie in der Luft- und Raumfahrt im Produktionsbereich eingesetzt werden.

„Unser Geschäft läuft über Vertrauen, wir bieten unseren Kunden Lösungen an”, erläutern die beiden jungen Geschäftsführer. „In unserem Bereich sind wir Marktführer. Wir haben mit unseren Spezialprodukten eine Nische besetzt”, meinen sie. Die Konkurenz schlafe aber nicht, daher müsse man die Kunden mit besonders guter Qualität überzeugen.

„Ausgesprochen gute Qualität”

„Wir haben unseren guten Namen dadurch, dass wir eine ausgesprochen gute Qualität anbieten. Unsere Kunden können sich auf die Qualität unserer Produkte verlassen”, versichern Martin und Thomas Jantzen. Seine Kunden hat das Unternehmen hauptsächlich in Süddeutschland und in Osteuropa, rund 20 Prozent der Produktion gehen in den direkten Export ins Ausland.

Der Standort der Firma inmitten eines Wohngebietes habe Vor- und Nachteile. Für die Mitarbeiter seien die Nähe zur Innenstadt und die gute Verkehrsanbindung von Vorteil, eine Betriebserweiterung auf dem Gelände würde sich allerdings schwierig gestalten, glauben die Geschäftsführer. Ausschließen möchten sie eine Erweiterung jedoch nicht.