Eschweiler: „Magisches, Mythisches, Märchenhaftes” nach Noten

Eschweiler: „Magisches, Mythisches, Märchenhaftes” nach Noten

Groß war gestern, klein, aber auch fein ist heute: So etwa könnte die Devise für das nächste Konzert der Städtischen Musikgesellschaft Eschweiler lauten.

Das Programm der vergangenen Jahre hielt Projekte wie Bachs Johannes-Passion, Puccinis Gloria-Messe, Carl Orffs Carmina Burana und Mendelssohns Paulus-Oratorium bereit. Nun gibt es am Sonntag, 24. April, im Foyer der Hauptschule Mitte (Jahnstraße) „kleinere Portionen”. Sie machen aber unter dem Titel „Magisches, Mythisches, Märchenhaftes” in der Summe ein reizvolles Konzertprogramm aus. Eine endgültige Auswahl kann der musikalische Leiter Horst Berretz zwar noch nicht präsentieren; Chor und Orchester sind gerade in der Findungsphase. Der Rahmen steht jedoch.

Unter dem Titel „Magisches” werden etwa „Zigeunerleben” von Robert Schumann und der Zigeunerchor aus der Verdi-Oper „Der Troubadour” zu hören sein. Unter „Mythisches” firmieren Highlights von Filmmelodien wie „Harry Potter” und „Star Wars”.

Märchenhafte Klänge wird das Orchester unter anderem bei den „Greensleeves” von Vaughan Williams und „Dance of the Clowns” von Felix Mendelssohn-Bartholdy ausbreiten. Ein Programmpunkt dreht sich um die Sehnsucht nach Freiheit und Heimat. Hierbei wird der Chor a cappella (ohne Begleitung) Sprituals anstimmen und mit dem Orchester den Gefangenenchor aus „Nabucco” von Verdi zu Gehör bringen.

Nicht nur an der Seite des Orchesters wird der Chor der Städtischen Musikgesellschaft Eschweiler zu hören sein, einige Stücke begleitet der Pianist Theo Palm. So „Lullaby of Birdland” und „Dream a little dream”, wobei jazzige Töne angeschlagen werden. Weiter sind unter anderem der Pilgerchor aus der Wagner-Oper „Tannhäuser”, der Triumphmarsch aus Verdis „Aida” und ebenfalls zu Herzen gehende Melodien aus „Hoffmanns Erzählungen” von Offenbach und „Schwanensee” von Tschaikowsky vorgesehen.

Positive Erfahrungen

Mit diesem Programm, so Dirigent Horst Berretz, hofft die Städtische Musikgesellschaft Eschweiler an die positiven Erfahrungen beim Jubiläumskonzert „150 Jahre Eschweiler” vor zwei Jahren auf dem Markt anzuknüpfen. Damals hatte die meist nur den Klassikliebhabern bekannte Gesellschaft bei der Bevölkerung ordentlich gepunktet - bei einem populären Programm mit dem Schwerpunkt „Bühnenmusik”.

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