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Eschweiler: Loblieder auf das Eschweiler Gymnasium

Eschweiler : Loblieder auf das Eschweiler Gymnasium

Das Schuljahr 2004/2005 ist für das Städtische Gymnasium ein ganz besonderes, gleich mehrere Jubiläen gilt es zu feiern. So jährt es sich im nächsten Jahr zum hundertsten Mal, dass Schüler am „Städtischen” die Abiturprüfung ablegten.

Und auch die „Vereinigung der ehemaligen Schüler und Freunde des Städtischen Gymnasiums” kann auf ihr 75-jähriges Bestehen zurückblicken. Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten hatte die Vereinigung, die sich als Förderverein des Gymnasiums versteht, am Freitag zu einem Mundartabend in die Aula des Gymnasiums eingeladen.

Demnächst will die Vereinigung regelmäßig zu öffentlichen Veranstaltungen einladen. Dr. Gero Rhiem, Vorsitzender der Vereinigung konnte beim Mundartabend mehrere Dutzend Gäste begrüßen, die in zwangloser Runde und in gleichermaßen gemütlicher wie gepflegter Atmosphäre einige unterhaltsame Stunden erlebten.

Gleich vier Vortragende, allesamt ehemalige Schüler des Städtischen Gymnasiums, erfreuten die Gäste mit Vorträgen in ihrer Mundart. Erinnerungen an ihre Schulzeit am „Städtischen” ließen Marc Engelhardt (Abi 1998), Patrick Nowicki (Abi 1990) und Helge Dickmeis (Abi 1982) in ihren Vorträgen Revue passieren. Hubert Wolff (Abi 1955), ehemaliger Richter und zeitweise Lehrer am „Städtischen”, erzählte hingegen in seinem Vortrag von der Legende, die sich um die Herkunft des Begriffes „Kaafsäck” (für Dürwisser) rankt.

Wie Büttenreden

Engelhardt, Nowicki und Dickmeis gestalteten ihre amüsanten Vorträge wie Büttenreden und flochten hierbei so manches Anekdötchen aus ihrer Schulzeit ein. So erinnerte sich Patrick Nowicki schmunzelnd daran, dass der damalige Eschweiler Bürgermeister Günther Wagner die Abiturienten des Jahrganges 1990 als „Gymnasten” bezeichnete.

Helge Dickmeis verglich die Sitation, die sich den Schülern in den Siebziger Jahren („Do han de Holländer noch rejelmäßig jäje oss em Fussball verlore”) bot, mit der von heute. Sein Fazit: „Ich ben övvezeusch, datt oss Kenge jenau wie mije en oss Zick et nüüdije Rösszeusch op et Städtische, also op os Schöll, liere on jewappnet füer de Wältjeschichte sent.”