Eschweiler: Lions-Club spendet 3000 Euro

Eschweiler: Lions-Club spendet 3000 Euro

Es war einmal mehr ein besonderer Tag für Monika Gastreich, Schatzmeisterin des Lions-Clubs Ascvilare, und Dr. Hanns-Joachim Vögeli, Vorsitzender des Fördervereins, denn gemeinsam machten sie sich auf den Weg, um an gleich zwei Stationen mit Spenden in Höhe von jeweils 1500 Euro zu helfen.

Erster Halt: der Lohner Hof. Die zwei Gäste wurden von Claudia Schönborn und dem Vorsitzenden Heinz Brosig über den Hof und die Anlage geführt. Dabei wurde den Lions-Club-Mitgliedern die unterschiedliche Haltung der Pferde erklärt, sowie die vielen verschiedenen Aufgaben, die auf dem Lohner Hof täglich anfallen.

Angeboten werden dort die Hippotherapie (damit können beispielsweise halbseitig gelähmte Menschen ein Gefühl für ihre Körpermitte entwickeln), das Heilpädagogische Reiten, sowie das Reiten als Sport für Menschen mit Behinderung. 100 Patienten werden auf dem Lohner Hof pro Woche behandelt. Sieben ausgebildete Pferde werden täglich in den Therapien eingesetzt.

Patienten auf der Warteliste

Und dass Spenden wie diese 1500 Euro gebraucht werden ist sicher, denn: Viele Patienten stehen auf einer Warteliste, da sie das notwendige Geld für eine Therapie nicht aufbringen können, erklärten die Verantwortlichen des Lohner Hofs. Claudia Schönborn und Heinz Brosig freuen sich schon, einigen dieser Patienten nun die Therapie ermöglichen zu können, denn dies solle keine „Elite-Therapie“ sein.

Dann ging es weiter: Als nächstes besuchten Monika Gastreich und Dr. Hanns-Joachim Vögeli den Kinderschutzbund, genauer Anne Weisser und die Vorsitzende Mariethres Kaleß. Auch dort wurden 1500 Euro übergeben. Froh über die Spende des Lions-Clubs erzählten auch sie gleich von den Aktivitäten und Projekten des Kinderschutzbundes in Eschweiler.

Betreuung von 450 Kindern

Ihr Ziel bei der Betreuung der rund 450 Kinder sei es, sie zu stärken und ihre Schulkarriere zu fördern, denn wenn jemand jetzt entmutigt sei, dann würden sich ihm viele Türen bereits verschließen. Und wenn man dann sehe, dass die Mädchen und Jungen etwas mitgenommen haben, gehe einem das Herz auf, berichtete Anne Weisser den Gästen. Gleichzeitig würden mit Kursen wie „Starke Eltern — starke Kinder“ oder auch Beratungen die Eltern unterstützt. Denn sobald das Eis einmal gebrochen sei, würden sich viele auch helfen lassen.

Dr. Hanns-Joachim Vögeli und Monika Gastreich waren sich sicher, dass die Spenden an den richtigen Stellen angekommen sind. In diesem Jahr seien bereits viele Einrichtungen glücklich gemacht worden. Und das Jahr ist ja schließlich noch nicht vorbei.

(jlm)