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Eschweiler: Liebfrauenschule: 68 feierten das Abi

Eschweiler : Liebfrauenschule: 68 feierten das Abi

Endlich halten sie das Ergebnis von neun wahrscheinlich nicht immer so rosigen Jahren Lernen in den Händen.

Am Freitagabend erhielten die Abiturientinnen und Abiturienten der Bischöflichen Liebfrauenschule in der Aula ihre Zeugnisse. Von 70 zugelassenen Schülerinnen und Schülern haben es 68 geschafft.

Begonnen hatte der Nachmittag mit einer Messe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Die Entlassfeier wurde durch den Kammermusikkreis der Schule, geleitet vom stellvertretenden Schulleiter Bert Schopen, mit „The Man I Love” von George Gershwin eröffnet.

Stolzer Schulleiter

Schulleiter Dr. Manfred Meier zeigte sich stolz auf die erzielten Leistungen. Besonders aufmerksam machte er auf die Zukunft, in der die kommenden Generationen mit ihren Beiträgen für die Gesellschaft immer wichtiger werden. „Ich hoffe, wir haben euch trotz der Missstände der heutigen Zeit so gut ausgebildet, dass ihr die anstehenden Probleme gut meistern könnt.”

Auch Bürgermeister Rudi Bertram, der den Abiturientinnen und Abiturienten zu ihrem Abschluss gratulierte, sprach von dem Auftrag, der nun allen bevorsteht - die Gesellschaft mit zu gestalten: „Suchen Sie den Konflikt mit den anderen Generationen.” Bertrams Dank galt besonders den Eltern und Lehrern, deren Aufgabe es über all die Jahre hinweg war, „aus Kindern Erwachsene zu machen”.

Großen Applaus bekamen Johanna Acs auf der Blockflöte und Sebastian Lausberg am Klavier. Die Unterstufenschüler begeisterten die Abiturientia und die zahlreichen Eltern und Lehrer mit dem englischen Volkslied „Bonny Sweet Robin”. Ganz still wurde es in der Aula, als Jennifer Kraus, ebenfalls Schülerin einer der unteren Klassen, das Stück „Barcarole” von Serge Rachmaninov auf dem Klavier spielte.

Zeugnis öffnet Türen

Jürgen Meeßen, Schulpflegschaftsvorsitzender der Liebfrauenschule, beschrieb das Abitur als eine Brücke in die Zukunft. „Dieses Zeugnis macht euch Türen auf.” Er lud zu einem Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft der ehemaligen Schülerinnen und Schülern ein. „Die Zukunft beginnt da, wo Vergangenheit aufhört.”

Der Stufen-Pflegschaftsvorsitzende Helmut Gühsgen beschrieb in seiner Ansprache Eltern und Lehrer als gute Begleiter, die ihre Kinder auf den Weg in einen neuen Lebensabschnitt geführt haben. Ebenso wie Stufenleiter Winfried Brinkhues hielten die Stufensprecher Ursula Brandt und Thomas Carduck einen Rückblick auf die vergangenen drei Jahre, in denen es gute und schlechte Zeiten gegeben habe. „Endlich ist der Stress vorbei, aber trotzdem fehlt der Schulalltag und die Routine. Eigentlich war es ja ganz lustig”.

Dank an Schwester Ludgardis

Einen ganz großen Dank erhielt die gute Seele des Hauses, Schwester Ludgardis, die den Schülerinnen und Schülern bei Problemen immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Sie bekam ein Bild von ihrem Tanz am vergangenen Dienstag auf dem Abi-Scherz und die Unterschrift all ihrer Schützlinge.

Von ihrem Ombre „Winni” Brinkhues erhielten alle Mitglieder der Stufe einen Kugelschreiber mit der Aufschrift „Abitur 2004”, der noch einmal an die vergangenen Leistungen erinnern sollte und den sie zu ihrem Eintritt in die Oberstufe schon einmal als Ansporn bekommen hatten. Nach der Zeugnisausgabe gab es noch einen Sektempfang.