Liebes Tagebuch...

Ein überzeugender Appell für mehr Miteinander und gegen soziale Kälte war es, den Bürgermeister Rudi Bertram in der ersten Eschweiler Kanzelrede predigte.

Miteinander - davon berichtete jetzt Leserin Petra Gartzen ein schönes Beispiel. Als in der Neujahrsnacht der Dachstuhl ihres Nebenhauses brannte, stand auch sie mit ihren beiden Kindern, fünf und drei Jahre alt, im Schlafanzug auf der Straße und wusste nicht, wohin.

Im ESG-Heim am Fußballplatz sah sie Licht und ging mit ihren Kindern dorthin, damit die Kleinen sich aufwärmen konnten. „Da passierte etwas, was mich wirklich sprachlos machte”, berichtet Petra Gartzen: „Da waren viele junge Leute, die plötzlich Feier Feier sein ließen und uns halfen.”

Für die Kinder machten sie Feldbetten zurecht, versorgten sie zuvor mit Limo und Brötchen. Petra Gartzen: „Unsere Kinder haben sich so gefreut, dass sie heute Gottseidank beim Wort ,Silvester nicht von Feuer sprechen, sondern von dem netten Markus vom THW und von Dirk Ganser und von allen anderen Helfern.”

Und weil sie nicht alle persönlich ausfindig machen kann, sagt sie allen auf diesem Wege herzlichen Dank.