Eschweiler: Lebensgroße Puppe: „Dr liebe Jung“ ist wieder da!

Eschweiler: Lebensgroße Puppe: „Dr liebe Jung“ ist wieder da!

Das Karnevalsmuseum in Dürwiß ist um eine Attraktion reicher. 20 Jahre nach seinem Tod 1997 ist „D’r liebe Jung“ in die ehemalige Waffelfabrik eingezogen. Hans-Peter Schnitzler, Ehrenpräsident der Dürwißer Narrengarde, hat die Sache eingefädelt und nun steht der unvergessene und unvergessliche Büttenredner Jupp Kranen als lebensgroße Puppe im Museum.

„Dr liebe Jung“ ist wieder da! Fördervereinsvorsitzender Hans Houck und sein Stellvertreter Jakob Bündgen zauberte es natürlich ein strahlendes Lächeln ist Gesicht, Kranens Jupp in seinem typischen Outfit — den Flötekessel auf dem Kopf und den großen Wecker als überdimensionale Armbanduhr am Handgelenk — jetzt in Lebensgröße der karnevalistisch gesinnten Öffentlichkeit präsentieren zu können.

Auftritt per Video angeschaut

Das Lächeln weicht lauthalsem Lachen, als sich die Narrengarde-Runde um den stellvertretenden Vorsitzenden Thorsten Schnitzler nebst Kranens Brüdern Werner und Jakob, seiner Tochter Dr. Doris Steffens und Nichte Hannelore Urban, noch einmal einen Auftritt vom „lieben Jung“ aus dem Jahre 1992 per Video anschauten und anschließend das Urgestein mit einer Runde „Mariawälder“ noch einmal so richtig hochleben ließen.

Und ausnahmslos alle wussten die ein oder andere Anekdote und Begebenheit, die sie mit Kranens Jupp erlebt haben, zu erzählen. Auch der Prinz außer Dienst, Alfred III., der ohne Kranen, wie er ganz freimütig bekannte, wohl selbst nicht in der Bütt gelandet wäre: „Jupp war immer ein Highlight!“

Ehrenpräsident Hans-Peter Schnitzler brachte die Sache auf den Punkt: „D’r liebe Jung — das war keine Rolle, das war Jupp Kranen selbst. Einfach, humorvoll, hilfsbereit und immer einen Scherz auf den Lippen. Er konnte selbst scheinbar völlig ausweglosen Situationen noch etwas überraschend Humoriges abgewinnen.“