Eschweiler: Künstler Benjamin Eisenberg: Feindbilder? Immer feste druff!

Eschweiler: Künstler Benjamin Eisenberg: Feindbilder? Immer feste druff!

„Pointen aus Stahl“, die gibt es am Freitag, 19. Januar, von Benjamin Eisenberg. Der Kabarettist steht ab 20 Uhr auf der Bühne im Kulturzentrum Talbahnhof am Raiffeisen-Platz.

Benjamin Eisenberg holt in seinem neuen Programm „Pointen aus Stahl & Aphorismen auf Satin“ wieder zum kabarettistischen Rundumschlag aus.

Analyse des Zeitgeschehens

Medien, Politik, Wirtschaft, Demokratiefeinde oder ganz banale Alltagsidioten — der Bottroper Polit-Kabarettist versetzt allen einen Hieb, die es verdient haben, und die Vollbehämmerten bekommen gerne noch einen Nachschlag.

Dabei hält Eisenberg jedoch die Waage zwischen subtilen Spitzen und hammerharten Gags. Seine Analyse des Zeitgeschehens ist kritisch, aber trotzdem witzig, und natürlich befinden sich auch wieder Parodien bekannter Persönlichkeiten in seinem satirischen Werkzeugkasten, wenn er die Regierung in die Zange nimmt.

Doch sind nicht bloß Militäreinsätze, Steuerhinterziehung, digitale Spionage oder die jüngsten politischen Affären die Themen, die vom Blondschopf aus dem Ruhrgebiet bearbeitet werden, sondern auch gesellschaftliche Trends oder unverschämtes Verhalten in der Sauna.

Und wem das alles zu hochgestochen klingt, der darf sich einfach auf einen heiteren gesellschaftspolitischen Abend freuen, an dem unsere fiesen Feindbilder gnadenlos verlacht werden.

Bereits 1998 begann Benjamin Eisenberg mit den Arbeiten an seinem ersten Soloprogramm „Für eine Hand voll Dollar“ (später „Zynissimo“), in dem sich Eisenberg vor allem parodistisch austobte. Das Kurzprogramm „Pointillismus“ folgte 2000 und verhalf dem Bottroper zu weiteren Erfolgen.

Macher von „Nachgewürzt“

Im Dezember 2007 errang Eisenberg die Zweitplatzierung beim Wettbewerb „Amici Artium“ in Ottobrunn (bei München); in 2008 erhielt er den 1. Preis beim „Melsunger Kabarettwettbewerb“ und bekam Auftritte im WDR Hörfunk (u. a. bei „Hart an der Grenze“. Seit 2008 gehört er auch zu den Machern von „Nachgewürzt“, dem satirischen Zweimonatsrückblick im Zentrum Altenberg in Oberhausen.

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