Eschweiler: Künstdünger: Förderpreis für den junge Talente

Eschweiler: Künstdünger: Förderpreis für den junge Talente

30 bis 40 Exponate junger Künstler zwischen 16 und 24 Jahren wurden jeweils in den letzten Jahren eingereicht und darunter seien stets richtige Meisterstücke gewesen. Es geht um Malerei, Skulpturen, Fotografie und darum, junge Künstler zu fördern und die Talente „wachzukitzeln“, betonte Kunst-Professor Rafael Ramirez Máro.

Viele junge Künstler seien oft zu schüchtern, um ihre Werke zu präsentieren. Und hier solle der „Kunstdünger“, der Eschweiler Kunstförderpreis, ansetzen. Deshalb seien auch die Schulen und Lehrer involviert, die Max Krieger, Kulturmanager der Stadt Eschweiler und treibende Kraft des Projekts, persönlich aufsuchte, um dort Werbung für den Kunstförderpreis zu machen.

Aufgerufen, Werke einzureichen — bis zu drei pro Person — sind Schüler und junge Erwachsene, die in Eschweiler leben oder eine Eschweiler Schule besuchen. Die Werke müssen Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Wohnsitz des Bewerbers auf der Rückseite des Werkes tragen. Hauptberufliche Künstler sind selbstverständlich ausgeschlossen. Eingereicht werden können die Werke bis zum 30. September nach vorheriger Anmeldung unter Tel. 0171/9531879 im Kulturbüro, Kolpingstraße 48.

Reise und Ausstellung

Als Preise winken eine Reise in eine europäische Kulturstadt mit Übernachtungen und Museumsbesuchen, sowie als zweiter und dritter Preis der Besuch einer Kunstakademie zur Talentförderung. Welche Kunstakademie genau besucht wird, das komme eben auf die Kunst an. Und natürlich werden alle Werke im Rahmen der Art Open in Eschweiler am 19. und 20. November ausgestellt und somit einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

„Wir schlagen quasi zwei Fliegen mit einer Klappe. Wir fördern so nicht nur junge Talente, sondern bekommen so noch eine tolle Ausstellung, aus der alle Bewohner in der Region einen Nutzen ziehen können“, fasste es Yvonne Rollersbroich vom Sponsor EWV zusammen.

Angefangen habe der Kunstförderpreis vor Jahren mit gerade einmal drei Exponaten, konnte sich Helen Weidenhaupt, Vorsitzende des Kulturausschusses der Stadt Eschweiler erinnern. Dank des Einsatzes von Max Krieger sei der Förderpreis über die Jahre immer beliebter geworden. Das gestiegene Interesse der Jugend an der Kunst könne auch er beobachten, so Ralf Walraff, stellvertretender Vorsitzender des Eschweiler Kunstvereins.

Die Werke, die letztlich einen Preis erhalten, werden von einer Jury ausgewählt, bestehend aus Professor Rafael Ramirez Máro, Direktor der Máro-Akademie, Kulturmanager Max Krieger, dem Eschweiler Kunstverein, der Kulturausschussvorsitzenden Helen Weidenhaupt und Sponsorenvertretern.

Weitere Informationen zum Jugendkunstpreis gibt es unter Telefon 0171/9531879 oder unter www.maxkrieger.com.

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