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Eschweiler: Kritik an der neuen Leitplanke: Abgeflacht, nicht durchgezogen

Eschweiler : Kritik an der neuen Leitplanke: Abgeflacht, nicht durchgezogen

Ein beschädigter Zaun, ein abgetrennter angepflanzter Baum und eine mehrmals umgefahrene Straßenlaterne waren die Bilanz in der Kurve der neuen Zufahrt zur Rue de Wattrelos und der Odilienstraße.

Das veranlasste den Landesbetrieb Straßenbau als Träger der neuen Straße, die Zusage zu geben, dass die Leitplanke noch im Jahre 2003 durchgezogen werden sollte. Maßgeblich für die Zusage waren dabei Anregungen von Eschweiler Stadtverordneten, die in einer durchgezogene Leitplanke einen besseren Schutz für Fußgänger und Radfahrer sahen.

Inzwischen sind die Arbeiten abgeschlossen. Damit sind vor allem die St.-Rochus-Schützen der in Röthgen aber nicht zufrieden. Weil die Leitplanke nicht ganz durchgezogen wurde, sondern abgeflacht ist, sehen sie nach wie vor eine akute Gefährdung für Fußgänger und Radfahrer.

Auch andere Verkehrsteilnehmer sind mit der Lösung nicht zufrieden. Vor allem geht es darum, dass durch die abgesenkte Leitplanke kein Fahrzeug, das ins Schleudern gerät, aufgehalten wird und nach wie vor auf dem kombinierten Rad- und Gehweg landet.

„Das ist nur eine halbherzige Lösung, die natürlich den Steuerzahler wieder Geld kostet”, hieß es dazu von Anwohnern.